Film Review: Bastille Day

© StudioCanal

Idris Elba und der König des Nordens zusammen auf der Leinwand? Bastille Day bietet eine starke Besetzung, kommt insgesamt aber nicht über das Mittelmaß hinaus.


Der neue Film von James Watkins, der schon mit "Die Frau in Schwarz" einen kleinen Überraschungshit landete, erzählt uns die Geschichte eines Taschendiebs, der in eine Anschlagsserie verwickelt wird. Dieser Taschendieb ist in diesem Fall nur nicht irgendjemand, sondern unser sehnlichst vermisster König des Nordens aus Game of Thrones - Robb Stark.

 

Nunja, dies wurde leider nicht entsprechend in die Story eingebaut, es handelt sich vielmehr um einen Dieb, der in Paris seinem Geschäft nachgeht. Wieso ich das wiederhole? – Das war es auch schon was Richard Madden in dem Film an Fähigkeiten zum Vorschein bringt. Dieser sieht im Vergleich zum muskelbepackten CIA-Agent, verkörpert durch Idris Elba, etwas blass aus. Falls man einen starken Charakter in diesem Film sucht, der die Truppen Richtung Königsmund treibt, so wird man enttäuscht, denn beim Taschendieb Michael handelt es sich um einen tendenziell unsicheren Charakter, der aus Versehen eine Bombe stiehlt und somit zum Terrorverdächtigen wird.  

 

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Dies fasst auch insgesamt auch die Story des Actionthrillers zusammen – sicherlich gibt es den ein oder anderen emotionalen Moment und die Geschichte ist an sich spannend und überraschend, aber die Action-Szenen wirken im Vergleich mit anderen Blockbuster doch eher etwas unspektakulär. Nichtsdestotrotz haut ein Idris Elba in der typischen Art eines CIA-Agenten, der nicht nach den Regeln der Regierung spielt, wieder einiges heraus. 

 

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Wer einen Krimi sucht und gerne mal Idris Elba zusammen mit Robb Stark ein paar Terroristen jagen sehen will, wird sicher nicht enttäuscht. Leider kommt der Film nicht über das Mittelmaß hinaus. Es bleibt zu hoffen, dass Richard Madden in Zukunft souveräne Rollen annimmt, bei denen er seinen Gegnern das Blut gefrieren lässt.  

 

+ Knallharter Idris Elba

+ Gute Story und überzeugendes Setting

- Schwacher Richard Madden

- Wenig überraschend