Film Review: Star Trek Beyond

© Paramount Pictures


„Der Weltraum, unendliche Weiten.“ Wir schreiben den 21.07.16 und es handelt sich um den offiziellen Kinostart von Star Trek: Beyond.


Nach dem actiongeladenen Meisterwerk von J. J. Abrams aus dem Jahr 2013 startet nun, 3 Jahre später, die Fortsetzung unter der Regie von Justin Lin. Dabei stehen Captain Kirk und seine Crew einem Kontrahenten namens Krall, verkörpert durch Idris Elba, gegenüber. Sie sind nach einem Hinterhalt auf einem fremden Planeten gestrandet und versuchen, die Crew wiederzufinden. Dieses Szenario wirkt! Das mittlerweile eingespielte Star Trek Team überzeugt dabei mit lockeren Dialogen und einer vertrauten Atmosphäre, bei der man einfach das Gefühl hat, dass die Charaktere harmonieren. Aber nicht nur alte Charaktere dürfen ran, sondern eine weitere gestrandete, die ihre Hilfe unserer Crew anbietet und unser eben erwähnte Schurke Krall.  

 

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Dieser erbringt eine solide gute Performance und treibt wie gewohnt die Crew der Enterprise an ihre Grenzen. Kenner des vorherigen Films schießt bei diesem Stichwort natürlich die überragende Leistung von Benedict Cumberbatch als Khan in den Kopf. Dieses schwere Erbe vermag zwar nicht vollständig durch Irdris Elba erfüllt zu werden, aber schließlich handelt es sich auch um den skrupellosesten Feind unserer Sternencrew. Trotzdem macht das Zusammenspiel von Chris Pine und Co einfach Spaß beim Zusehen und braucht sich keineswegs hinter den Vorgängern zu verstecken. 

 

Vor allem in puncto Effekten liefert der neue Streifen von Justin Lin einen überragenden Eindruck, der seinesgleichen sucht. Dabei sind sowohl Kostüme und Make-up, als auch die Weltraumsequenzen nahezu oscarreif.  

 

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Im Vergleich zu ,,Star Trek Into Darkness" oder ,,Der erste Kontakt" ist die Stimmung nicht so dramatisch und düster, sondern beschäftigt sich eindrucksvoll mit der Frage nach dem Sinn der Reise der Besatzung und dem Zusammenhalt der Crew.  

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Star Trek: Beyond erfolgreich in die Reboot-Reihe einfügt. Leider kann dieser nicht mit der schauspielerischen Leistung von Benedict Cumberbatch im zweiten Teil mithalten, allerdings wird niemand, der sich den Film zu Gemüte, führt enttäuscht sein. 

 

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+ Starkes Setting

+ Gute Interaktion der Charaktere

- Idris Elba bleibt etwas blass