Film Review: Batman: The Killing Joke

© DC Comics

Passend zum Kinostart von Suicide Squad nehmen wir den neuen DC-Animationsfilm "Batman: The Killing Joke" mal etwas genauer unter die Lupe!

 


Am 4. August erschien der neue DC-Animationsfilm, der die Hintergrundgeschichte des Jokers etwas genauer beleuchtet. Eingeleitet wird die Story aus Sicht von Barbara Gordon, die die den Verlauf einer Tragödie andeutet. Diese geschickt gewählte Erzählperspektive passt sehr gut, da sowohl Batman als auch der Joker sehr befremdlich und unnahbar sind. Insgesamt wirkt dadurch allgemein die Atmosphäre etwas bedrohlicher und die beiden Hauptcharaktere letztendlich unberechenbarer. In Bezug auf die Charaktere bleibt zu erwähnen, dass sie Synchronstimmen, sowohl in Deutsch, als auch in Englisch einen super Job machen, vor allem im englischen Originalton überzeugt Mark Hamill als Joker auf ganzer Linie.  

 

© DC Comics

Die Story wird Fans der Batman-Spiele etwas bekannt vorkommen. Insgesamt ist sie fesselnd und es macht einfach Spaß den Joker in Action zu sehen und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Jokers zu bekommen. Ein bisschen zu kurz gekommen sind der Action-Aspekt und überraschende Wendungen, wobei in "Batman: Under the Red Hood" zuvor bereits sehr hohe Standards gesetzt wurden. Generell ist das Ende etwas ambivalent zu sehen, aber macht euch davon am besten selbst ein Bild.

 

Insgesamt eine klare Empfehlung für Fans der DC-Comics und allen Batman-Anhängern, die gerne etwas mehr in das Batman-Universum eintauchen möchten, als es die Hollywood-Blockbuster zulassen! 

+ Starke Charakterkonstellation

+ Erzählperspektive von Batgirl

+ Mark Hamill als Joker

+ Skrupellose Geschichte

- Nicht wirklich überraschende Story

 - Etwas mehr Action hätte nicht geschadet