Film Review: The Purge - Election Year

© Universal Pictures

 

Es wird wieder gereinigt! Nach den erstaunlich guten ersten beiden Teilen kommt nun ein weiterer Film der Purge-Reihe auf die Leinwand. Erfahrt hier, ob das jährliche Abschlachten auch in der dritten Runde einen Gang ins Kino wert ist.

 


Aller guten Dinge sind 3

Mit "Purge: Election Year" erscheint nun der dritte Film der Reihe von Regisseur und Drehbuchautor James DeMonaco. Wieder einmal steht die jährliche Purge an und für eine Nacht sind sämtliche Gesetze außer Kraft gesetzt. So kann das wilde Blutbad beginnen. Wie schon in den ersten beiden Filmen der Reihe thematisiert, gibt es, trotz sinkender Arbeitslosen- und Verbrechensquoten, nicht nur Befürworter dieses Ereignisses. Dieser Widerstand äußert sich nun erstmals in politischer Form einer Präsidentschaftskandidatin, gespielt von Elizabeth Mitchell. Das gefällt der Waffenlobby natürlich gar nicht und schnell wird der Entschluss gefasst, die Kandidatin in der diesjährigen Purge aus dem Weg zu räumen.

 

Natürlich rechnen die blutdurstigen Bösen nicht mit dem Ex-Militär Leo (Frank Grillo), den wir schon aus dem zweiten Teil kennen und nun als Sicherheitsdienst für die Präsidentschaftskandidatin arbeitet. Da er in "Purge: Anarchy" fast einen schweren Fehler während der jährlichen Säuberung begangen hätte, hat er sich nun dem Kampf gegen das jährliche Gemetzel verpflichtet.

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Fuchsjagd mal anders

Die Story in Verbindung mit dem Setting ist wie in den ersten beiden Filmen eine geniale Idee für einen Horrorfilm. Überall Verrückte mit Masken, die aus Spaß morden - was will der Horrorfan eigentlich mehr?! Die Fuchsjagd nach den beiden Protagonisten ist sehr spannend und fügt sich gut in das Purge-Setting ein. Die Schauspieler machen dabei für einen Horrorfilm einen guten Job, vor allem der übervorsichtige, verwegene Frank Grillo. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen sind noch einige Jump-Scares dazugekommen und insgesamt gibt es etwas mehr Action. Nicht zu vergessen ist die sehr schöne Nebengeschichte rund um einen Ladenbesitzer, der sein Hab und Gut verteidigen möchte. 

 

Die Dialoge des Films sind wie in den ersten beiden Teilen etwas dürftig und insgesamt ist die gesamte Geschichte mit den klischeehaften deutschen Nazi-Bösewichten ein wenig übertrieben. Hinzu kommt noch, dass durch die bessere Story der ein oder andere Platz für eine verrückte Szene der Purge-Nacht fehlt. Nichtsdestotrotz sind noch genug blutrünstige Zuschauer vorhanden.

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Gute Vorarbeit der ersten beiden Teile

Insgesamt kann man beim dritten Teil der Reihe einen positiven Aufwärtstrend feststellen. Während im ersten Film viele enttäuscht waren, dass sich alles nur im Haus abspielt und dies im zweiten verbessert wurde, kommt nun eine Story hinzu, die gut durchdacht von den ersten beiden Teilen vorbereitet wurde. Somit gibt es von uns nach dem ersten Purge (6/10 FANraketen), dem zweiten Purge: Anarchy (7/10 FANraketen) dieses mal 8/10 FANraketen!

+ Story

+ Wie immer: Die Idee der Purge

+ Jagd und Nebengeschichte

- Gerne mehr verrückte Purge-typischen Szenen

- Etwas flache Dialoge


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