Serien-Check: The Flash

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In unserem Marvel/DC Serien-Check darf der "Rote Blitz“ aka. The Flash natürlich nicht fehlen. Wir verraten euch, wie sich der schnellste Mann der Welt in seinem Kampf gegen das Verbrechen schlägt.


Durch einen Unfall zu unglaublichen Kräften

 Die Grundgeschichte ist schnell erzählt: Durch einen Unfall eines Teilchenbeschleunigers der Firma S.T.A.R. Labs, erhält der Forensiker Barry Allen wahnsinnige Fähigkeiten. Eigentlich ist Barry der klassische "Junge von Nebenan", der allerdings ein hartes Schicksal erleiden musste. In seiner Kindheit wurde seine Mutter auf mysteriöse Art und Weise ermordet und sein Vater für schuldig erklärt. Dieser sitzt seitdem im Gefängnis und Barry wächst in der Familie von Detective Joe West auf. Nach dem Unfall ist der junge Forensiker mit einer außergewöhnlichen Geschwindigkeit und weiteren Fähigkeiten ausgestattet, wie zum Beispiel besondere Heilkräfte. Dr. Harrison Wells, der Leiter von S.T.A.R. Labs, entwickelt sich zu Barrys Mentor.

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An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel über die Story der Serie verraten, dennoch wird die Geschichte immer wieder mit dem Auftritt von neuen Charakteren oder ikonischen Bösewichten aus den Comics bereichert. Manchmal verliert der Zuschauer ein wenig den Überblick, weil manche Charaktere urplötzlich auftreten, ohne dass deren genauen Hintergründe erklärt werden. Im Verlauf der aktuell drei Staffeln, gibt es immer wieder kurze Crossovers mit der Serie "Arrow". Auch in dieser hat der schnellste Man der Welt hin und wieder einen Auftritt.


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Was kann man erwarten?

Allgemein versucht die Serie so ziemlich jedes Genre abzudecken. Die Handlungen der einzelnen Charaktere sind dabei nachvollziehbar, wirken dennoch sehr klischeehaft und bleiben meist nur oberflächlich. Eine bitterböse Ernsthaftigkeit wie bei den Marvel-Serien, darf man hier nicht erwarten. Die Bösewichte sind zwar durchweg „böse“, jedoch wird die Handlung durch Flashs Grundsatz "Keine Toten“ aufgelockert und ist somit auch für Jugendliche ab 12 Jahren angemessen. "The Flash" versucht hier einen Spagat zwischen Teenie- und Mysterie- bzw. Sci-Fi-Serie hinzukriegen, was über weite Strecken auch durchaus gelingt.

Das Fazit

 In der aktuellen Flut an Superhelden-Serien ist "The Flash" durchaus ein sehenswertes Beispiel, orientiert sich jedoch vom Look her stark an seinem großen Bruder "Arrow". Wer damit kein Problem hat und die etwas "softere“ Variante von Helden-Serien bevorzugt, ist mit dieser DC-Serie bestens beraten. Alle anderen, die eher auf tiefgründige Charaktere und hart inszenierte Action stehen, legen wir unseren Serien Check zu Marvels "Daredevil" ans Herz.

 

Außerdem könnt ihr euch in unserem Serien-Überblick nochmal über alle aktuellen Superhelden informieren.

+ Glaubwürdige Charaktere

+ Viel "familienfreundliche" Action

+ Crossover mit anderen DC Serien (Arrow, Supergirl)

+ Gute Bösewichte

- Unklarer Ursprung mancher Charaktere

- Fehlende Eigenständigkeit der Serie

- Klischeebehafte Storyelemente


Sicher dir die ersten Staffeln von "The Flash":