Film Review: Lone Survivor

© Universal Pictures

Zum Filmstart von "Deepwater Horizon" schauen wir uns noch einmal genauer ein Werk von Regisseur Peter Berg an, den von vielen unterschätzten Film "Lone Survivor". Auch in diesem Blockbuster arbeitete der Regisseur mit dem Hauptdarsteller Mark Wahlberg zusammen. Eine Kombination, die es in sich hat!


Einfache Story, toller Film!

Bei "Lone Survivor" handelt es sich um einen Kriegsfilm aus dem Jahr 2013 unter der Regie von Peter Berg. Die Handlung dreht sich um die Geschichte von vier Navy Seals, die 2005 bei einem Einsatz in Afghanistan von ihrer Basis getrennt wurden. Diese geraten dabei in heftigen Beschuss und müssen sich auf teilweise schmerzvolle Art und Weise aus der Situation retten. Zugegebenermaßen ist das keine Story, die vor Plot-Twists und Charakterentwicklungen platzt, aber "Lone Survivor" weiß mit anderen Facetten zu punkten.

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Dramatisch spannend

Vor allem bei der Charaktereinführung hat man das Gefühl, dass man sich an wichtigen Punkten Zeit genommen hat, um die Situation wirken zu lassen. So wird deutlich, wie sich die vier Navy Seals fühlen. Die Rollen werden dabei von Mark Wahlberg, Talor Kitsch, Emile Hirsch und Ben Foster übernommen. In der sengenden Hitze von Afghanistan werden dabei die Verbindungen mit der Heimat dargestellt und man baut eine Verbindung zu den Charakteren auf. Dieser Aufbau ist dabei unheimlich wichtig für die aufkommende Dramatik im späteren Kampfgefecht. "Game of Thrones"-FANs werden an dieser Stelle sicher verstehen, wie sich die Angst anfühlt, dass im nächsten Moment sein Lieblingsdarsteller sterben könnte.

 

Das Gefecht ist dann das Herzstück des Films. Selten waren Kriegsszenen so spannend und actionreich dargestellt, wie bei diesem Streifen. Vor allem durch einen überragenden Sound und Schnitt hat man das Gefühl als würden die Kugeln einem selbst um die Ohren fliegen. Viele Nahaufnahmen und Effekte lassen dabei das Geschehen noch besser wirken.

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Dramatik überwiegt die Klischees

"Lone Survivor" ist ein Kriegsfilm aus amerikanischer Sicht und strotzt deswegen natürlich vor Patriotismus. Dies nur als Warnung für Leute, denen dies an der ein oder anderen Stelle immer etwas zu viel ist, aber die sollten am besten generell die Finger von Kriegsfilmen lassen. Darauf muss man sich bei solchen Filmen einlassen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können und es dient natürlich auch der Glorifizierung der vier „Helden“, da das Werk von Regisseur Peter Berg auf einer wahren Begebenheit basiert.

 

"Lone Survivor" - an vielen leider vorbeigezogen, allerdings bietet der Film FANs, denen das Genre zusagt, auf jeden Fall zwei spannende Stunden voller Action und Dramatik. Wir hoffen darauf, dass "Deepwater Horizon" an diese Dramatik anschließen kann und sind frohen Mutes, da Peter Berg wieder Mark Wahlberg an Board hat!

+ Tolle Charaktereinführung

+ Dramatischer Aufbau

+ Actionszenen sind einfach klasse

+ Spannende Geschichte nach wahrer Begebenheit

- Story etwas vorhersehbar


Spannung für Zuhause: