Serien-Check: Agents of Shield

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Direkt am Kinofilm anschließend, klingt die mittlerweile in der vierten Staffel laufende Serie von Marvel vielversprechend. Dieses Mal schützt ein junges Team der bekannten Geheimdienstorganisation die Erde vor übernatürlichen Bedrohungen. Wir checken, ob die Serie genauso begeistern kann wie der Marvel-Blockbuster.


Gemeinsamkeiten mit den Avengers?

Die Serie handelt von der Geheimdienstorganisation S.H.I.E.D., die bereits aus früheren Marvel Filmen bekannt ist. Vielversprechend schließt sie direkt an den Kinofilm an und beginnt nach dem Angriff auf New York, der die Existenz der Avengers und Außerirdischen unter Beweis gestellt hat. Nachdem Geheimagent Phil Coulson ermordet wurde, kehrt er lebendig zu S.H.I.E.L.D. zurück, um ein neues Einsatzteam zu leiten. Diesen Dezember hat die vierte Staffel der Marvel-Serie gestartet.

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Das Team und Agent Coulsen

Bereits in der ersten Folge stößt Hackerin Skye zu dem jungen Team hinzu, welches aus der Ex-Soldatin und Pilotin Melinda May, dem souveränen und tödlich präzisen Agent Grant und den zwei jungen Wissenschaftlern Simmons und Fitz besteht. Die Aufgabe der geheimen Einheit besteht darin, übernatürliche Bedrohungen auf der Erde zu untersuchen und die Menschen zu schützen. Gemeinsam decken sie die bisher unbekannte Organisation "Centipede" auf und erfahren, wie Agent Coulson wieder zum Leben erweckt werden konnte. Außerdem lernen sie, trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und Fähigkeiten, als Team zusammenzuwachsen. 

Wie das fiktive Agenten-Team, wachsen auch die Schauspieler im Laufe der Serie zusammen. Die anfangs eher emotionslose Art und oberflächliche Geschichte bessert sich in den späteren Staffeln. Bis dahin muss jeder FAN allerdings erst durchhalten - wir fanden die Geschichte eher langatmig.

 

Zwar freut man sich auf den Bezug zu den Avengers, bei dem die Vorfreude der FANs und Kinogänger schnell wächst, allerdings kann die Serie kaum mit dem Action-Faktor und dem hohen Budget der Superhelden-Blockbuster mithalten. Trotz der Tatsache, dass der Regisseur von "Marvel's The Avengers" Joss Whedon gemeinsam mit seinem Bruder und dessen Ehefrau persönlich am Drehbuch mitgewirkt haben, verpassten sie es, den Charakteren den nötigen Tiefgang zu geben, um die Zuschauer an die Serie zu fesseln. Die Handlung braucht zu lange, um sich zu entwickeln und erscheint eher fad, wenn man das Niveau der Marvel-Kinofilme gewöhnt ist. Schade, denn Marvel hätte so viel mehr aus der Idee herausholen können. In späteren Staffeln wird man jedoch für sein Durchhaltevermögen belohnt und die Serie nimmt ordentlich an Fahrt auf.

 

Verpasst nicht die große Serienübersicht! Dorf findet ihr mehr zu aktuellen Highlight-Serien von DC / Marvel (Hier geht's zur Übersicht)

+ Gut verknüpfte Idee zu den Avengers-Filmen

+ Teamdynamiken sind sehr anschaulich

+ Gute Charakterentwicklung

+ Viele Hintergrundinformationen zu den Avengers

- Handlung braucht lange um in Fahrt zu kommen

- Wenig Tiefgang

- Charkatere erscheinen oft zu oberflächlich


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