Game Review: Star Wars Battlefront - Rogue One: Scarif DLC

© Electronic Arts

Der vierte und letzte DLC "Rogue One: Scarif" für Star Wars Battlefront ist bereits im Dezember 2016 erschienen. Wir haben den neusten Zusatzcontent zu EAs Shooter aus einer weit, weit entfernten Galaxis ausgiebig gespielt und sagen euch, was wir davon halten.


Was gibt es neues?

Diesmal verschlägt es uns auf die Sandstrände des Planeten Scarif, welcher auch im Film "Rogue One" eine zentrale Rolle spielt. Dabei bekommen wir nicht nur einen neuen Spielmodus (Infiltration), sondern auch zwei neue Waffen, eine neue Sternkarte, zwei neue Power-Ups und natürlich zwei neue Helden geboten.

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Der Infiltrationsmodus

Der neue Spielmodus erstreckt sich über drei Spielphasen. Gestartet wird im Orbit des Planeten Scarif, wo die Rebellen mithilfe ihrer U-Flügler versuchen den Schutzschild des Planeten zu durchbrechen. Das Imperium versucht diese natürlich aufzuhalten und muss in mehreren Phasen so viele U-Flügler wie möglich zu Weltraumschrott verarbeiten. Auf Seiten der Rebellen steigt man wieder in seinen X-Wing und versucht so gut es geht, das Imperium davon abzuhalten die Truppentransporter zu zerstören.  

 

In der zweiten Phase müssen die Rebellen an den Sandstränden von Scarif versuchen, eins von zwei "geparkten" Transportshuttles zu zerstören, um ein Ablenkungsmanöver durchzuführen. Hier kommen dann erstmals auch die beiden neuen Helden zum Einsatz: Orson Krennic auf der Seite des Imperiums und Jyn Erso bei den Rebellen.  

 

In der dritten Phase müssen die Rebellen nun mit den erbeuteten Plänen vom Planeten Scarif fliehen und dafür möglichst schnell den wartenden U-Flügler erreichen. Das Imperium versucht dies mit aller Macht zu verhindern.

 

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Neue Inhalte...

Zu den neuen Helden gesellen sich außerdem noch zwei Waffen und eine neue Sternkarte. Die A180 – Blasterpistole ist die Standardwaffe von Jyn Erso. Diese lässt sich zudem mit drei verschiedenen Modifikationen umbauen und bietet so neben der klassischen Pistole auch einen Sturmgewehr- , Scharfschützen- und einen Ionenmodus. Der DT-29 Blaster ist die Standardwaffe von Orson Krennic und bietet eine hohe Mannstopwirkung, muss jedoch von Hand nachgeladen werden. Die Schallimploder Sternkarte hingegen blendet die Gegner vorrübergehend und senkt außerdem den Rüstungswert der Gegenspieler.  

 

Mit den neuen Power-Ups erhalten Spieler auf der imperialen Seite Unterstützung von einem TIE-Striker, der gegnerische Stellungen bombadiert. Auf Seiten der Rebellen gibt es nun ein U-Flügler Power-Up, mit dem man sich an das schwere Bordgeschütz eines U-Flüglers begibt und so das Kampfgeschehen am Boden enorm beeinflussen kann.

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Unser Fazit

Nach ausgiebigen Stunden mit dem neuen DLC, können wir mit Sicherheit sagen: Das geht noch besser! Zwar sind das Leveldesign, der Sound und der Wiedererkennungswert zur Endschlacht aus "Rogue One", wie für Battlefront üblich, auf einem sehr hohen Nieveau. Jedoch gibt es ein paar kleine Dinge, die uns gestört haben. Der Infiltrationsmodus bietet an sich keine großartige Neuerung im Vergleich zum Modus "Kampfstation" aus dem vorherigen Todesstern DLC. Das Spielprinzip ist fast identisch und so kommt wieder die Frage auf: Warum bekommt man mit einer großen Erweiterung vergleichsweise wenig zu bieten? Zum Abschluss der DLC-Reihe hätten wir uns noch etwas mehr Umfang gewünscht -  sei es mehr Waffen, Sternkarten oder Spielmodi.

 

Warum nicht einfach mal zwei Helden pro Seite ins Spiel integrieren? Gerade "Rogue One" bietet dafür extrem viel neues Material. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns das neue Jahr mit "Star Wars: Battlefront 2" bringen wird. Sicherlich werden EA und DICE an ihrem DLC-Plan festhalten, jedoch hoffen wir, dass wir dann zumindest etwas mehr Umfang geboten bekommen. Eine Portierung in Richtung der neuen Trilogie oder auch zu den umstrittenen Prequels wäre durchaus wünschenswert. Und warum nicht einfach mal Teile aus Serien wie "Rebels" und "The Clone Wars" integrieren? Hier gibt es auch genug Schlachten, die virtuell vor dem Bildschirm geschlagen werden wollen.

 

Aufgrund des knappen Umfangs und der Tatsache, dass hier enorm viel Potenzial verschenkt wurde, geben wir lediglich 6 von 10 FANraketen. Schade EA!

+ Leveldesign und hoher Wiedererkennungswert

+ Grafik und Sound

- Wieder wenig Umfang

- Viel vergebenes Potenzial


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