Film Review: For the Love of Spock

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Und wieder haben wir eine interessante Dokumentation für euch! Dieses Mal geht es um das andere große Sci-Fi-Universum mit dem Wort "Star" im Titel. Mit "For the Love of Spock" gelingt es dem Sohn von "Mr.Spock", Leonard Nimoy, eine faszinierende Geschichte über den Mann hinter dem Wissenschaftsoffzier der Enterprise zu erzählen. In unserem Review erfahrt ihr, warum die Dokumentation einen Blick ins "Trekkie"-Universum wert ist.


Leonard Nimoy, eine Legende!

Fast jeder kennt ihn, fast jeder findet ihn "faszienierend" - Leonard Nimoy, der Darsteller von Captain Kirks rechter Hand Mr. Spock. Sein Sohn Adam Nimoy hat sich an ein großes Projekt gewagt und versucht, in seiner Dokumentation die Figur Spock neu zu interpretieren. Zudem handelt es sich bei der Dokumentation über seinen Vater um ein Crowd-Funding-Projekt, was den Filmemachern enorm große Freiheiten erlaubte. Und genau diese Freiheiten nimmt sich Adam Nimoy auch. Er erzählt eine rührende Geschichte über seinen Vater, seine Beziehung zu ihm und die Anfänge von "Star Trek" bis zur heutigen Zeit. Leonard Nimoy wird hier als einfühlsamer Familienvater dargestellt, der für seinen Traum, ein großer Schauspieler und Künstler zu werden, sehr viel in Kauf genommen hat.

 

Wie bekam er die legendäre Rolle? Welchen Problemen musste sich seine Familie stellen? Und was hat es mit den spitzen Ohren auf sich? Auf all diese Fragen bekommen FANs eine Antwort.


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Viel zu sehen und zu hören

Adam Nimoy begibt sich dabei auf eine Reise und interviewt viele bekannte Gesichter zum Thema "Star Trek" und natürlich zur Figur Spock. Neben William Shatner, George Takei oder Walter Koenig sind nicht nur Ur-Trekkies mit dabei, es geben sich zudem Neu-Spock Darsteller Zachary Quinto, Chris Pine und Zoe Saldana die Ehre. Neben ihnen haben es noch viele andere Leute, die an "Star Trek" beteiligt waren, in die Dokumentation geschafft.

 

Durch die immer wieder eingestreuten, teilweise älteren Interviews mit Leonard Nimoy bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie die Rolle des Spock das Leben des Schauspielers beeinflusst hat. Es ist wirklich interessant zu sehen, was hinter der glatten und logischen Fassade der Figur passiert und welche Opfer Leonard Nimoy bringen musste. Zudem schlägt die Dokumentation eine wirklich sehr gute Brücke zur Serie "The Big Bang Theory"...

 

Auch die vielen Hochs und Tiefs der "Star Trek"-Ära werden erwähnt. Allen voran werden die Filme, bei denen Leonard Nimoy persönlich Regie führte, genauer betrachtet und einige Details in Bezug auf die Produktion ans Licht gebracht.

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Warum sollte ich mir sowas als nicht "Trekkie" ansehen?

Ganz einfach: Um es wie Captain Kirk in "Star Trek V: Am Rande des Universums" zu sagen - Weil es (er) da ist! Spaß beiseite: Adam Nimoy liefert hier eine wirklich interessante und zu keinem Zeitpunkt langweilige Geschichte über eine der legendärsten Sci-Fi-Figuren überhaupt ab. Mit "For the Love of Spock" zeigt er eindrucksvoll, dass der ganze Ruhm, den ein Schauspieler mit einer so großen Rolle erwartet, nicht immer nur gut sein muss. Stattdessen wird hier eine "Vater-Sohn"-Geschichte erzählt, die in einigen Bereichen die harte Realität einer Familie im Filmbusiness erzählt. Gegen Ende wird die Dokumentation zwar etwas emotional, dies füght sich aber trotzdem in den Grundton der Erzählung ein. Dem ein oder anderen  dürfte spätestens nach Zachary Quinto's Frage "What is yours?" eine Träne über das Gesicht kullern... Macht euch am besten selbst ein Bild und schaut euch die Dokumentation auf Netflix an!

+ Rührende Geschichte

+ Tiefer Einblick in das Privatleben der Familie Nimoy

+ Tolle Interviewpartner

- Zum Schluss etwas zu emotional

- Hintergrundwissen zu "Star Trek" wird an manchen Stellen vorausgesetzt


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