Film Review: Fast & Furious 8

© Universal Pictures

Mit dem neuen Teil der Fast & Furious Reihe, bekommen FANs bereits den achten Teil der Saga spendiert - Ja, wir haben extra nochmal nachgezählt... Wir verraten euch in unserem Review, wo die Reihe mittlerweile angekommen ist und was sich seit den ersten Teilen geändert hat.


Fast & Furious - Das "F" steht für Action!

Vin Diesel und seine Crew dürfen mal wieder ran. Diesmal wechselt allerdings einer aus der "Familie" die Seiten. Dabei wird relativ schnell klar, dass es sich dabei um den wohl coolsten Charakter der ganzen Reihe handelt: Vin Diesel alias Dominic Toretto. Neuzugang Charlize Theron nimmt dabei die Rolle des Antagonisten ein und macht mithilfe von Dom (Vin Diesel), dem restlichen Star-Ensemble um Dwayne "The Rock" Johnson, Michelle Rodriguez und Jason Statham einen Haufen Schwierigkeiten. Dabei gibt es die übliche Dosis an Explosionen, schicken Luxuskarren und Sprüchen, die viel zu cool für diese Welt sind. Die Cyberterroristen Cipher (Charlize Theron) versucht geheime Waffen zu stehlen. Hier kommt der aus dem Vorgänger bekannte Mr. Nobody (Kurt Russel) ins Spiel und bittet die Crew einmal mehr darum die Welt zu retten. Zugegeben, spätestens seit den letzten drei Filmen spielt die Story nur eine untergeordnete Rolle und "Fast 8" kann somit nicht in Sachen Storytelling punkten. In der Reihe geht es seit längerem nur noch um rasante Action, gut durchchoreographierte Schlägereien und natürlich um möglichst coole Oneliner. So oder so ähnlich kennen wir die Reihe mittlerweile.


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Etwas Neues oder alte Kost?

Neben der stereotypen 0815-Story erwartet uns in Sachen Schauspielkunst natürlich nicht der nächste Hamlet und die Damen des Ensembles werden hauptsächlich durch knappe Outfits ins Szene gesetzt. Die Actionszenen und deren Stunts sind natürlich wieder stark übertrieben und bewegen sich jenseits aller physikalischen Gesetze - ganz typisch für die Reihe! Durch die Wiederholung der immer gleichen Grundstory von Film zu Film sollte man sich wirklich fragen, was man von den Filmen erwarten kann, denn hier trennt sich definitiv die Spreu vom Weizen. Mittlerweile hat sich "Fast & Furious" zu einem eigenständigen Action-Genre gemausert für welches man beruhigt den Kopf ausschalten kann und sich einfach  nur an dem Geschehen und der überzogenen Action erfreuen kann. Wer eine tiefgehende Story mit überraschenden Plottwists erwartet, der hat noch nie einen Teil der Reihe gesehen. Einzige Ausnahme ist natürlich der legendäre erste Teil, welcher aber noch ein komplett anderes Ziel verfolgte. Die 136 Minuten Laufzeit hören sich auf dem Papier relativ lang an. Da dem Zuschauer aber kaum eine Verschnaufspause gegönnt wird, wirkt der Film in seiner ganzen Wucht doch sehr kurzweilig.

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Das Fa(st)zit!

Im Vergleich zu den vorherigen Filmen muss man allerdings sagen, dass die Story wirklich noch vorhersehbarer geworden ist. Dabei profitiert der Film weitesgehend nur noch von der aufgebauten Harmonie, die vom Set auf das Zusammenspiel der Schauspieler übergesprungen ist. Wenn man sich mit den relativ niedrigen Erwartungen an den Film abfinden kann, wird man in Fast & Furious 8 ein Actionspektakel finden, dass an vielen Stellen den Zuschauer auch sehr gut zum Lachen bringt, ohne dabei komplett in die Trash-Riege abzu"driften".

+ rasantes Actionspektakel ohne viel Geplänkel

+ Harmonie innerhalb der "Familie"

+ amüsante verbale und physische Auseinandersetzungen

- Keine Grenzen der Physik

- Starke Übertreibungen in Actionszenen und Dialogen

- Story ist noch vorhersehbarer geworden

- Wieder die gleiche "Ihr müsst die Welt retten" Story


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