Film Review: Guardians of the Galaxy Vol. 2

© Walt Disney Studio Motion Pictures

Das berühmteste und berüchtigste Quintett der Galaxie treibt wieder sein Unwesen auf den Kinoleinwänden. Seit dem erfolgreichen ersten Teil der "Guardians of the Galaxy" zählt dieser bei den Marvel-FANs zu einem  der liebsten Filmen aus dem MCU. Im Review erfahrt ihr, ob der zweite Teil der Guardians an den Erfolg anknüpfen kann.


Zweifache Galaxie-Retter

Drei Jahre nach dem Überraschungserfolg der schrägen Truppe nimmt James Gunn wieder Platz auf dem Regiestuhl mit dem Willen, die Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Dabei sind wieder alle beliebten Charaktere aus dem ersten Teil vertreten und es stoßen sogar noch einige neue dazu. Die Geschichte dreht sich grundlegend darum, dass Star Lord, gespielt von Chris Pratt, endlich auf seinen Vater namens Ego trifft. Diese Rolle wird von Kurt Russel übernommen und wir erhalten endlich mehr Einblicke in die Vergangenheit von Peter Quill. Das Team rund um ihn stiftet dabei natürlich eine Menge Chaos und wir dürfen uns ein farbengewaltiges Actionsspektakel anschauen. Darüber hinaus bekommt Yondu (Michael Rooker) eine größere Rolle. Dieser war im ersten Film eigentlich dafür verantwortlich, den jungen Star Lord zu seinem Vater zu bringen, was er jedoch für eigene Zwecke versäumte.

© Walt Disney Studio Motion Pictures

Stylischer Witz

Der erste "Guardians of the Galaxy" konnte vor allem mit den überaus witzigen Interaktionen der verschiedenen Charaktere punkten. Diese schließen dabei nahtlos an die Leistung vom ersten Teil an. Aber nicht nur der Spaßfaktor wird in gleichem Maße hochgehalten - zwei Figuren gehen eine große Entwicklung durch. Viele haben es wahrscheinlich schon im Trailer gesehen, denn nach der heldenhaften Rettungsaktion zum Ende des ersten Teils, ist nun ein kleiner Baby Groot nachgewachsen. Dieser ist nun als neues Maskottchen Teil der Truppe und  trägt in stylischen Szenen immer wieder zur Unterhaltung bei. Sämtliche Witze funktionieren schon allein durch den Niedlichkeitsfaktor, der durch Baby Groot mit eingebracht wird. Aber nicht nur Groot funktioniert in "Guardians of the Galaxy Vol. 2" - ein anderer Charakter hat einen bemerkenswerten charakterlichen Schritt getätigt: der von David Bautista verkörperte Drax, der Zerstörer. Dieser bringt mit seiner schamlosen Ehrlichkeit einen Lacher nach dem nächsten.

© Walt Disney Studio Motion Pictures

Leider muss man jedoch anmerken, dass die Geschichte rund um Peters Vater die ein oder andere Länge hat, selbst wenn diese immer wieder mit witzigen Szenen aufgepäppelt werden. Darüber hinaus ist der Endkampf ein wenig übertrieben und wirkt dabei gezwungen spektakulär, um auf den ersten Film noch einen draufzusetzen. Nichtsdestotrotz wird doch ein sehr schönes Ende gefunden und der Zuschauer geht mit einem zufriedenen Gefühl heraus.

 

Insgesamt muss man für "Guardians of the Galaxy Vol. 2" eine Empfehlung aussprechen. Es handelt sich hierbei um eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Vor allem in Sachen Humor konnte man den Film noch um eine Stufe heraufsetzen, auch wenn dafür etwas die Story leiden musste.

+ Genereller Humor des Films, vor allem Drax und Baby Groot

+ Gewohnt hoher Marvel-Standard an Schauspielern und Effekten

+ Zusammenspiel der Charaktere ist immer wieder beeindruckend

- Zeitweise Längen

- Endkampf übertrieben


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