Review: Superhelden-Sammlung - Captain America & Iron Man

Nachdem im letzten Review-Part der Fokus auf Thor und Hulk lag, geht es nun um die Helden Captain America und Iron Man. Zwei starke Charaktere aus dem Marvel-Universum, die zuletzt in "Civil War" ihren großen Auftritt auf der Kinoleinwand hatten. In den Comic-Bänden der Superhelden-Sammlung gehen wir Steve Rogers und Tony Stark näher auf den Grund.


Ich bin Iron Man!

"Genie, Milliardär, Playboy, Philantrop" - Tony Stark ist spätestens seit den Kinofilmen ein absoluter FAN-Favorit. Dabei ist Iron Man bereits seit den 1960er Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Marvel-Comics. Der 6. Band der Superhelden-Sammlung zeigt uns zunächst Tonys erste Auftritte. Ähnlich wie in den Filmen ist seine Rüstung anfangs plump und schwerfällig. In dem Heftausschnitt von "Tales of Suspense No. 39" wird Iron Man "geboren" - eine im Kern bekannte Entstehungsgeschichte des berühmtesten Kampfanzuges der Welt. Die nächsten Ausschnitte drehen sich um das Abenteuer "Die Maske in Iron Man". Dort muss es Tony in erster Linie mit seinen eigenen Waffen aufnehmen. Maschinen  und Technik wenden sich gegen die Menschen, so auch seine eigene Rüstung. Als wäre das nicht schon stressig genug, tauchen alte Bekannte wie der Mandarin auf, um unseren Helden zu erledigen. Stark hat dabei allerdings mächtig Probleme und erkennt dabei viele wesentliche Werte des Lebens. Die abschließenden Hintergrundinformationen nehmen Iron Mans Rüstung im Detail auseinander und erklären die einzelnen Beschaffenheiten. Abschließend wird die gesamte Geschichte durchleuchtet und die Verbindung zu anderen Charakteren kurz umrissen. So auch der Konflikt mit Captain America, der in Band 7 der Sammlung im Fokus liegt.


Mehr als nur ein alter Mann

Captain America hatte seinen ersten Auftritt in einem der dunkelsten Zeiten der Menschheitsgeschichte. Während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1940 und vor dem Kriegseintritt der USA, feierte der Supersoldat sein Comic-Debüt. Zu dieser Zeit natürlich in aller Munde, mussten die Cap-Comics bis zu den 60er Jahren warten, um wieder im Bekanntheitsgrad zu steigen. Steve Rogers lebt nach dem Credo "das Richtige" zu tun und sich moralisch korrekt zu verhalten. Er ist also ein wunderbares Instrument dafür, die Missstände der Gesellschaft aufzuzeigen. Die Ausschnitte der verschiedenen Comics zeigen Captain Rogers Kampf gegen Baron Strucker oder den "Dragon Man" - ein riesiger, drachenähnlicher Koloss. In Captain America No. 250 aus dem Oktober 1980 erfahren wir mehr über seine Kandidatur als Präsident der USA. Klingt das auf den ersten Blick noch merkwürdig, versteckt sich hinter dem Comic-Ausschnitt eine besondere Botschaft. Der Captain ist das Gute der Nation, die er vertritt und kein Spielball der Mächtigen. Andere Superhelden haben ebenfalls ihre Meinung dazu. In Daredevils Worten: "Cap als Präsident wäre wohl besser als Foggy als Bezirksstaatsanwalt, immerhin!".  Im weiteren Verlauf des Bandes muss es Cap mit Batroc oder Baron Blood aufnehmen. In den abschließenden Information gibt es mehr über die verschiedenen Gesichter des Captain, der in über 6000 Comics erscheint.


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