Film Review: King Arthur - Legend of the Sword

© Warner Bros. Pictures

Lange keinen Film mehr gesehen, bei dem mal wieder richtig die Schwerter aufeinander prallen?! Das ganze gepaart mit der allseits bekannten Artus-Sage? Mit "King Arthur - Legend of the Sword" kehrt eine der bekanntesten Geschichten auf die große Leinwand zurück. Erfahrt hier, ob sich hinter der Neuauflage der Artus-Sage mehr als nur verbeulte Rüstungen befinden.


Nach Sherlock Holmes der nächste Klassiker

Guy Ritchie himself is back und wer vermag es, einzelne Charaktere so dermaßen beeindruckend in Szene zu setzen, wenn nicht er. So fragt man sich, wieso dies nicht auch mit King Arthur passieren sollte und dementsprechend lasten nach seinen vorherigen Erfolgen, wie beispielsweise "Bube, Dame, König, Gras" oder "Sherlock Holmes", die Erwartungen schwer auf den Schultern von "King Arthur – Legend of the Sword". Aber Guy Ritchie hin oder her - vielen ist die Artus-Sage bekannt und auch im Film finden sich einige Elemente wieder. Diesmal ist alles allerdings eine Spur magischer und mit Fantasy-Elementen gespickt und somit eine etwas neuere Interpretation, als beispielsweise die Verfilmung mit Clive Owen in der Hauptrolle. Dies stellt natürlich eine Gradwanderung dar und uns stellte sich die Frage, ob sich dies mit der Geschichte rund um Excalibur verträgt oder ob es sich um ein vollkommen übertriebenes CGI-Spektakel à la "Seventh Son" handelt.


© Warner Bros. Pictures

The Magic of Sound

Dies gelingt aber in großen Teilen gut! An der einen oder anderen Stelle ist es wie zu erwarten etwas drüber, aber generell sind die Fantasy-Elemente passend angebracht und können wirklich in vielen Szenen verblüffen. Aber wie sich viele schon gedacht haben, macht dies einen Guy Ritchie Film nicht besonders. Denn auch wenn es sich um eine sehr berühmte Sage handelt, bemerkt man Ritchies Handschrift extrem. Dies drückt sich vor allem in den rasanten Dialogen und der Erzählweise aus, die stark an vorherige Filme des berühmten Regisseurs erinnern. Insgesamt werden die guten Charaktere sehr lässig und cool dargestellt, wie man es gewohnt ist, und die Antagonisten entsprechend umso düsterer und verbissener. Vor allem Charlie Hunnam profitiert sehr von der ihm auf den Leib geschriebenen Rolle. Der restliche Cast macht auch einen entsprechend guten Job - hier ist besonders Jude Law hervorzuheben, der vor allem in den dramatischen Szenen zu glänzen vermag. Doch ein Faktor steht bei "King Arthur – Legend of the Sword" über allen anderen: Der Sound! Sowohl Soundtrack, als auch das Sound-Editing sind herausragend,  geben dem Film einen einzigartigen Stil und setzen ihm schlussendlich den verdienten "Guy-Ritchie-Approved-Stempel" auf.

Handlung Schlag auf Schlag

Selbst wenn es zu Guy Ritchies Stil gehört, ist die rasante Erzählweise vor allem zu Einführung des Films ein bisschen zu viel des Guten. An der ein oder anderen Stelle eine kurze Pause hätte dem Film nicht geschadet, um die Handlung etwas wirken zu lassen. Insgesamt kann man allerdings sagen, dass "King Arthur" den Erwartungen gerecht wird - vor allem FANs von Fantasy-Filmen wird die Magie rund um das Schwert Excalibur sehr gefallen. Aber auch Guy Ritchie-FANs werden durch den überragenden Soundtrack und die spritzigen Dialogen die Herzen etwas höher schlagen.


+ Sound und Soundtrack sind Alleinstellungsmerkmal

+ Charaktere sehr schön in Szene gesetzt

+ Epische Kampfszenen

- An ein bis zwei Stellen mit den Fantasy-Elementen übertrieben

- Handlung wirkt zu Beginn etwas gehetzt


Sicher dir jetzt schon das exklusive Steelbook:

Weitersagen: