Serien Review: Dark

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Die erste deutsche Netflix-Serie Dark überraschte und fesselte die Zuschauer zugleich. Ob uns die Ereignisse in der Kleinstadt Winden auch überzeugen konnten, erfahrt ihr im Review. Es besteht Spoilergefahr!


Die Handlung

Im folgenden Review stellen wir euch Dark vor - Netflix erste komplett in Deutschland abgewickelte Produktion. Die Handlung startet im Jahr 2019 in Winden, einer fiktiven deutschen Kleinstadt wie sie hierzulande jeder kennt. Kern der Handlung bilden die Schicksale diverser Familien über mehrere Generationen, die auf skurrile Weise über das typische Jeder-kennt-Jeden einer Kleinstadt miteinander verflochten sind. In der Serie wird immer mal wieder mit Zeitsprüngen gearbeitet, so sehen wir die 2019 erwachsenen Personen auch in ihrer Jugend, um aktuelle Umstände und Beziehungen zu erklären. 


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Kinder die verschwinden...

Die Lage in Winden ist angespannt: Es ist kürzlich ein Kind verschwunden, Erik Oberdorf. Diese Situation belastet jede Familie in irgendeiner Form, sei es durch persönliche Beziehungen, wirtschaftliche Schäden oder einfach nur allgemeiner Anteilnahme. Polizeichefin Charlotte Doppler leitet die Ermittlungen zusammen mit ihrem Kollegen Ullrich Nielsen, dessen kleiner Bruder 1989 unter ähnlich dubiosen Umständen verschwand. Eine Gruppe Jugendlicher wittern in Eriks verschwinden eine Chance, da dieser der lokale Dealer war und seine Vorräte in den Windener Höhlen versteckt haben soll. Diese grenzen direkt an das Gelände des Atomkraftwerkes. Als sie zu den Höhlen gehen, kommt es zu skurrilen Ereignissen und die Handlung nimmt ihren dramatischen Verlauf… 

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Eine typische Handlung?

Jetzt könnte man meinen: ein verschwundenes Kind, ein Unternehmen mit wissenschaftlichem Kontext mit abgesperrtem Gebiet – das gab es doch schon in Stranger Things. In der Tat sehen viele Kritiker Dark als deutschen Abklatsch von Stranger Things. Allerdings enden hier sämtliche Gemeinsamkeiten der beiden Serien.

 

Dark überzeugt durch eine komplexe aber packende Story mit hohem Suchtpotenzial. Es kann zwei bis drei Folgen dauern, bis man durch die Verbindungen der Charaktere geblickt hat, allerdings lohnt sich die Geduld, denn die Geschichte birgt viele Wendungen und eine gesunde Portion Grusel. Unterstützt wird die Handlung durch einen guten Soundtrack und ein starkes Intro. 

Fazit

Die Serie sollte auf jeden Fall in eurer Watchlist landen, falls ihr Interesse an spannender Unterhaltung mit tiefgründiger Story habt. Insgesamt gibt es 9/10 FAN-Raketen, die Serie ist fesselnd und bietet viel Potential zur Fortsetzung. Eine Rakete Abzug gibt es aufgrund fehlender Charaktertiefe bei manchen Rollen und kleinen, logischen Fehlern. 

 

+ Packende und tiefgründige Story

+ Soundtrack und Intro überzeugen

- Durch viele zentrale Charaktere kommt es in manchen Rollen zu

fehlender Charaktertiefe

- Kleine unlogisch Unvollkommenheiten