Film Review: Pacific Rim Uprising

© Universal Pictures

Ihr habt Lust auf hochaushohe Monster, die sich gegenseitig mit U-Booten eins auf den Deckel geben? Dann seid ihr bei Pacific Rim Uprising genau richtig! Ob man sich auf den neuen Action-Blockbuster freuen darf, erfahrt ihr in unserem Review…


Alles beendet?

Nachdem die eindrucksvoll eingeführten Kaijus wohl endgültig besiegt sein sollen, versucht sich nun der Regisseur DeKnight am neuen Werk der Pacific Rim Reihe und tritt in die großen Fußstapfen des Oscarabräumers Guillermo del Torro. Doch auch imposante Namen wie  Idris Elba und Charlie Hunnam sind nicht mehr an Board. Pacific Rim Uprising hat also nicht zwangsläufig die optimalen Voraussetzungen für einen Kassenschlager. Doch dies soll nun mit den beiden Zugpferden Scott Eastwood und John Boyega ausgeglichen werden. Pacific Rim Uprising greift dabei das Erfolgskonzept des ersten Teils nahtlos auf, steigt mit einer Menge Action ein und hält dieses Niveau auch über den gesamten Film hoch. Der junge Jake Pentecost (John Boyega) lebt während des Wiederaufbaus der Welt in den Tag hinein, bis er auf die junge Amara Namani trifft. Durch ein Missgeschick finden die beiden sich im harten Trainingsprogramm für Jägerpiloten wieder, wo Pentecost bereits eine Vergangenheit hat - vor allem durch seinen berühmten Vater, der im ersten Film durch Idris Elba gespielt wurde. So dauert es nicht lange bis die Schlachten der riesigen Jäger mit verschiedenen Widersachern entfachen. An dieser Stelle verkneifen wir es uns aus Spoilergründen weiter auf die Geschichte einzugehen…


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Erstaunlicherweise gelungen!

Die Handlung ist jedoch erstaunlich gut gelungen, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Die Handlungsstränge des ersten Teils werden verständlich aufgegriffen und interessant weitergeführt. Vor allem die Tatsache, dass sich nicht einfach plump wieder Risse auf der Welt öffnen und Monster erscheinen, ist eine positive Überraschung. Aber auch in Bezug auf die Charaktere ist Pacific Rim Uprising einiges gelungen. Während vielen der Humor John Boyegas negativ im Star Wars FANiversum aufgefallen ist, fügt sich dieser perfekt in die lockere Atmosphäre des Films ein. Insgesamt bietet der Cast rund um die beiden Stars Eastwood und Boyega ein erstaunlich gutes Team. Sehr stimmig und passend für die Rolle ist auch die junge Cailee Spaeny zu erwähnen, die den Part der Schrottbastlerin Amara Namani übernimmt. Zu den positive Punkten von Pacific Rim gehören natürlich auch die Effekte. Insgesamt macht die Fortsetzung einiges richtig und bietet eine tolle Effektkulisse, welche gerade auf der großen Leinwand gut zur Geltung kommt.

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Was gibt es auszusetzen?

Natürlich kommt der gesamte Film dabei nicht ohne Makel daher. Auch wenn die ein oder andere dramatische Szene durchscheint, fehlt die düstere, bedrohliche Atmosphäre, die dauerhaft im ersten Teil zu spüren war. Auch erfindet der Film insgesamt das Rad nicht neu und der Ausgang der Geschichte dürfte relativ klar sein. Natürlich handelt es sich nicht um tiefgründige Oscar-Charaktere - doch wer mit solchen Erwartungen an Pacific Rim Uprising herangeht, sollte dann doch lieber wieder das arte-Fernsehen einschalten. Die Charaktere sind insgesamt mit netten kurzen Hintergrundgeschichten ausgestattet, die angemessen sind.

Mit Pacific Rim Uprising ist ein wirklich ansehnlicher Film entstanden, der sich keineswegs hinter dem ersten Teil verstecken muss. Man bekommt in einer angemessenen Manier das, was man erwartet und so kann man FANs des ersten Films ohne schlechtes Gewissen auch den zweiten Teil empfehlen. Wir hoffen somit auf eine weitere Fortsetzung!


+ Natürlich die Actionelemente

+ Insgesamt stimmige Charakterkonstellation

+ Gut geschrieben Geschichte anknüpfend an den ersten Teil

- Absehbares Ende


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