Film Review: Rampage - Big Meets Bigger

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© Warner Bros. Pictures

Um einen Partner für Dwayne „The Rock“ Johnson zu finden, muss man schon tief in die Tasche greifen. Mit Rampage – Big Meets Bigger wurde dies in Form eines Riesenaffen zumindest mal geschafft. Ob der Rest des Films gelungen ist, erfahrt ihr im Review…


Eingespieltes Duo?!

Als Regisseur greift Brad Peyton zum dritten Mal auf einen der aktuell erfolgreichsten Schauspieler zurück – Dwayne Johnson. Während die Kritiken der beiden vorherigen Filme „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ und „San Andreas“ eher gemischt ausfielen, will das Duo aus der Spieleverfilmung Rampage einen echten Kassenschlager machen.

 

Zur Geschichte: Der Primatenforscher und (natürlich, was auch sonst) Ex-Army Special-Forces-Angehöriger kümmert sich intensiv um ein Affengehege in Wyoming. Als von einer Weltraum-Forschungsstation Kanister mit Chemikalien auf die Erde stürzen, beginnt der Albino-Gorilla George plötzlich in ungeahntem Maße zu mutieren. Doch dieser ist nicht der einzige Betroffene, denn schnell tauchen ein mutierender Wolf und ein Krokodil auf. So beginnt die wilde Verwüstung, die diese riesigen Kreaturen anrichten. Mit von der Partie sind auch die klischeehaften Konzernbosse, die das ganze verbrochen haben, ein Agent Russell (Jeffrey Dean Morgan) und eine ehemalige Wissenschaftlerin (Naomie Harris), die mit einer tragischen Vergangenheit alles daran setzt, die bösen Machenschaften der Konzernbosse ungeschehen zu machen.

© Warner Bros. Pictures

Die Action passt, was noch?!

Klingt im ersten Moment klischeebehaftet - ist es auch. Doch zuerst zu den Aspekten, die an Rampage gelungen sind. Dabei muss man wirklich die Einstellung des Zuschauers zum Film betrachten, denn als seriöser Actionfilm gibt es nicht viel Positives an Rampage. Hinsichtlich der Actionszenen und der ganzen Inszenierung der Kreaturen kann man an Rampage nicht viel aussetzen. Die Zerstörung ist gewaltig und die CGI-Effekte können sich sehen lassen. Die restlichen Aspekte des Films sind wirklich nur zu genießen, wenn man sich auf einen Trash-Film einstellt.

© Warner Bros. Pictures

Schlechtesten Antagonisten der Filmgeschichte?

Die Charaktere, allen voran Malin Akerman und Jake Lacy, die die beiden Konzernbosse verkörpern, sind maßlos überzeichnet und in vielen Szenen läuft dem Zuschauer vor Fremdscham der Schauer den Rücken herunter. Im gesamten Film liefern Dwayne Johnson und Jeffrey Dean Morgan die besten Performances ab, mit erstaunlich wenig Aufwand. Dwayne Johnson konnte zugegebenermaßen aus der vorgegebenen Rolle nicht viel herausholen und Jeffrey Dean Morgan versucht einfach Negan zu spielen. So ergeben sich einigermaßen passable Dialoge zwischen den beiden - mehr allerdings auch nicht. Der Rest des Films ist in allen Maßen übertrieben und eine Lächerlichkeit überbietet die nächste. So wird Klischee über Klischee abgearbeitet bis hin zum vorhersehbaren Ende.

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So ist insgesamt ein annehmbarer Trash-Film entstanden. Als ernsthafter Actionfilm gäbe es eigentlich 3/10 FANraketen, allerdings unterstellen wir den Regisseuren mal die Trash-Aabsicht, die so eklatant ist, dass dies kein Versehen sein kann. Dementsprechend lässt sich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen, außer Sharknado 1 bis X wurde schon abgegrast.


+ Riesige Monster-Action

+ CGI passabel

- Selbst für Actionfilme übertriebene Klischees

- Geschichte gleichermaßen

- Vorhersehbares Ende

- Schauspielerisch mehr als eingeschränkt


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