Film Special: Filmreihen mit Bezug zum ersten Teil

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Es gibt sie: Die guten und die schlechten Sequels. Mal mit Bezug zum ersten Teil einer großen Franchise wie Indiana Jones oder Star Wars, mal ohne und dafür komplett neu ausgerichtet. Wir haben ein paar Filmklassiker zusammengetragen, die auf die eine oder andere Weise einen deutlichen Bezug zu ihren Vorgängerfilmen aufweisen.


Der Fluch der Sequels?

Jeder kennt die Situation: Man schaut einen Film, findet ihn super und freut sich auf eine Fortsetzung, um erneut lieb gewonnene Charaktere sowie spannende Story-Stränge zu bestaunen. Doch dann wird in dem Sequel ein komplett neuer Weg eingeschlagen, der nur wenig bis gar nicht auf alte Inhalte eingeht. Das muss zwar nicht immer negativ sein, für erwartungsvolle FANs bürgt dies jedoch meist eine kleinere Enttäuschung. Oftmals bewegt das Feedback dieser FANs Regisseure und Produzenten dann doch dazu, ein weiteres Sequel zu produzieren, dass wieder Elemente aus dem ersten Teil aufnimmt und erweitert. Im Folgenden wollen wir euch eine kleine Liste von Filmreihen zeigen, bei denen nach dem ersten Sequel wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt wurde. 

xXx - Triple X

Nachdem Vin Diesel als Xander Cage in dem 2002 erschienenen Actionfilm Triple X für jede Menge Testosteronausschuss durch massige Explosionen, spektakuläre Verfolgungsjagden und typische Vin-Diesel-Oneliner gesorgt hat, wurde dieser im 2005 erschienen xXx 2- The Next Level von Ice Cube abgelöst. Vermeindlich auf Bora Bora ermordet soll Xander Cage (Vin Diesel) von einem noch größeren Adrenalinjunkie ersetzt werden. Die Wahl fällt auf den ehemaligen Navy Seal Darius Stone (Ice Cube). Im weiteren Verlauf des zweiten Teils wird dabei so gut wie gar nicht auf alte Charaktere oder andere Elemente eingegangen. Der Film war nicht nur finanziell ein Disaster, auch FANkritiken waren eher negativ ausgerichtet. 

Umso größer war die Freude der FANs als 2017 mit xXx: Die Rückkehr des Xander Cage Vin Diesel zurückkehrte. Im dritten Film wird nun viel vom ersten Teil wieder aufgegriffen. So steht Xander Cage erneut im Mittelpunkt und es wird genauer auf die Geschichte des im ersten Teil eingeführten xXx-Programms eingegangen. 

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The Dark Knight Rises

Mit Batman Begins wurde 2005 das Batman-Franchise erneut ins Leben gerufen und zu einem extremen Erfolg. Christopher Nolan zeigte uns dabei auf eine sehr gelungene Weise, wie Bruce Wayne zu dem bekannten schwarzen Rächer geworden ist. 2008 kam mit The Dark Knight der zweite Teil der neuen Batman-Franchise raus. Zurecht wird dieser Teil von den meisten FANs als bester Batman-Ableger betitelt. Nicht wenige gehen soweit zu sagen, The Dark Knight sei der beste Superheldenfilm im Allgemeinen. Allerdings gibt es ein paar Aspekte, die der dritte Nachfolger The Dark Knight Rises besser aufgreift als sein Vorgänger. So wird im dritten Film die Bruderschaft der Schatten erneut in den Fokus gestellt, die schon im ersten Teil der Trilogie einen wichtigen Platz eingenommen hat. Des Weiteren muss sich Batman der Tochter seines alten Lehrmeisters Ra’s al Ghul stellen. Auch dieser taucht während einer Vision Brunce Wanes erneut auf und wird wie im ersten Teil von Liam Neeson gespielt. 

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Riddick

Mit Pitch Black-Planet der Finsternis wurden wir 2000 zusammen mit Vin Diesel als Schwerverbrecher Riddick auf einen Planeten ausgesetzt, der von nachtaktiven Kreaturen bevölkert ist, die während der Dunkelheit Jagd auf jegliches Leben machen. Ein spannender Science-Fiction-Thriller, in dem die gestrandeten Menschen während einer wohl nie endenden Sonnenfinsternis versuchen müssen von dem Planet zu entkommen. Vier Jahre nach Pitch Black-Planet der Finsternis kam Riddick  Chroniken eines Kriegers in die Kinos. Dieses Mal wurde Riddick klar in den Mittelpunkt der Story gestellt und die gruselige Spannung des ersten Teils wurde gegen eine actiongeladene Invasion einer außerirdischen Arme ausgetauscht. Viele Gemeinsamkeiten zum ersten Teil ließen sich hier leider nicht mehr finden. Zwar kommen einige Charaktere wieder vor, Storyelemente aus dem ersten Film gehen allerdings komplett verloren. Mit dem 2013 erschienen dritten Teil der Franchise wurden dann wieder viele altbekannte Elemente aufgegriffen. Die Action wird ein wenig zurückgeschraubt und der Thriller-Faktor wird angezogen. Auch treffen wir auf Charaktere, die einen Bezug zum ersten Teil haben und befinden uns ebenfalls erneut auf einem von Monstern bewohnten Planeten. 

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Stirb langsam

Auch in der bekannten Action-Reihe rund um Bruce Willis (John McClane) gibt es das ein oder andere Element, dass im dritten Teil aufgegriffen wurde, im zweiten Teil jedoch übergangen worden ist.  So muss sich der toughe Polizist in seinem dritten Abenteuer mit dem Bruder seinen ersten Bösewichten (Hans Gruber) aufnehmen. 

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Indiana Jones

Die Bundeslade aus dem ersten Teil dürfte sicherlich jedem FAN ein Begriff sein. Im zweiten Film quasi übergangen finden wir im dritten Teil eine kleine Hommage. In den Katakomben von Venedig ist besagte Bundeslade an eine Wand gemalt. Auch im vierten Teil ist die Bundeslade selbst nochmal in der Area 51. Ein weiterer Verweis auf Jäger des verlorenen Schatzes ist natürlich der erneute Auftritt von Marion Ravenwood, Indys Geliebter aus dem ersten Teil. Hier wird die Geschichte um die beiden mehr schlecht als recht weitergeführt und jedem Zuschauer dürfte von Beginn des Films klar gewesen sein, dass Indy seine Marion am Ende heiratet. Trotz des umfangreichen FANservices konnte Das Königreich der Kristallschädels mit seiner Alien-Thematik berechtigterweise nicht an die Ur-Trilogie anknüpfen.