Gastbeitrag Craftingspace: Dokomi 2018 - unsere Erfahrungen

Wir waren im Auftrag von FANwerk auf der Dokomi 2018 in Düsseldorf. Seit langer Zeit hatten wir mal wieder die Gelegenheit, uns auch die Messe selbst anzuschauen und nicht nur im Nordpark zu verweilen. Hier erfahrt ihr mehr über unsere Eindrücke!


Ein buntes Programm

Die Dokomi 2018 bot ein vielfältiges Programm, von dem wir euch leider nicht alles berichten können - dafür fehlte dann doch die Zeit. Die für uns interessantesten Programmpunkte der Messe haben wir hier zusammengefasst:

  • Einlass 
  • Angebote für Cosplayer 
  • Gaming Festival und Gaming Halle 
  • Aussteller 
  • Künstler und Zeichner 
  • Maid Café und Host Club 
  • Food Market / Außenbereich

Der Einlass

Die Dokomi 2018 musste aufgrund von Bauarbeiten am Messegelände Düsseldorf in andere Hallen umziehen. Das tat ihr in diesem Jahr unserer Meinung nach nicht gut. Die Veranstalter haben sich größte Mühe gegeben, um den Besuchern trotz Bauarbeiten und der neuen Hallengegebenheiten eine tolle Con-Erfahrung zu bieten. 

 

Da wahrscheinlich mit einem sehr geballten Besucheraufkommen gerechnet wurde, gab es eine Schlangenführung zum Einlass, die einem Aufbau aus einem Freizeitpark ähnelte. Zu den Zeiten, an denen wir Einlass suchten, war es allerdings nicht so voll, dass diese Schlangenführung auch wirklich sinnvoll gewesen wäre. 

 

So duften wir munter mit den anderen Besuchern gefühlt 20 Mal im Kreis laufen und dabei das ein oder andere schöne Cosplay bewundern, welches wiederholt an uns vorbei lief ;-) 

Die Platzierung der Ticketkontrolle war recht ungünstig, da sie direkt an den ersten Merchandise-Ständen aufgebaut war und sich somit ein großer Rückstau aufgrund der Besucher, die bereits auf der Messe waren, bildete. 

Angebote für Cosplayer

Wir fanden es sehr gut, dass die Dokomi 2018 Umkleidekabinen für Cosplayer aufgebaut hatte. Denn auch wir kennen das Problem mit aufwendigen Cosplays und Rüstungen, die Anfahrt auf sich nehmen zu müssen. Die Umkleide hätte unseren Wünschen nach etwas größer ausfallen können. Einen Spiegel gab es leider auch nicht, wahrscheinlich aus sicherheitstechnischen Gründen. 

 

Der Cosplaywettbewerb fand in einer sehr großen gut klimatisierten Halle statt, die auch nur dafür verwendet wurde. Das war ein großer Vorteil, denn so gab es ausreichend Sitzmöglichkeiten und keine Störung von außen. Ein Wettbewerb, den man entspannt genießen konnte. 

 

Immer wieder nützlich sind Cosplayflex mit ihrem Cospital - auch auf der Dokomi 2018 waren sie vor Ort. Hier konnte jeder Cosplayer kleinere Reparaturarbeiten an seinem Kostüm vornehmen und bekam dabei tatkräftige Unterstützung von den Helfern am Stand. 

 

Wie bereits erwähnt gab es auf der Messe viele schöne Cosplays zu bestaunen - fast jeder Besucher trug eins. Wir sahen viele Kostüme aus den Themenbereichen Anime, Pokémon, Comic und auch Gaming. Wirklich zur Geltung kamen die Cosplays dann allerdings außerhalb der Messehallen, entweder im Außenbereich oder im Nordpark. 

Gaming Festival und Gaming Halle

Der Gaming Bereich der Dokomi 2018 war sehr großzügig aufgebaut. Wir hatten Glück und waren nicht zu den Stoßzeiten dort, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen konnten. 

 

Es waren verschiedene Hüpfburgen und sogar ein Bubble-Football aufgebaut. Eine witzige Geschichte. Die kleinen Zocker-Inseln durften natürlich nicht fehlen. Hier konnte man sich an verschiedenen Konsolen mit unterschiedlichen Videospielen ausprobieren. 

 

In der Halle verteilt gab es mehrere kleine Bühnen mit Bildschirmen, auf denen gestreamt wurde. Diese wurden später auch für das Gaming-Festival verwendet. Allerdings haben wir uns etwas mehr von dieser Gaming-Halle erwartet: Die Leinwände waren allesamt sehr klein, außerdem hatte man das Gefühl, die Hüpfburg sei besser besucht gewesen als die Games. Wir empfehlen – nächstes Jahr lieber etwas weniger Gaming, dafür die Halle optisch ansprechender gestalten. 

Aussteller und Merchandise

Die Merchandise-Halle war durchgehend recht voll. Es gab viele Stände und Aussteller, aber leider wiederholten sich die Angebote sehr oft. Das ist nicht ungewöhnlich für eine Messe mit Merchandise, jedoch nicht sehr abwechslungsreich. Trotzdem war für jeden was dabei: Funko Figuren, Plüschtiere, japanisches Essen, japanische Kleidung, Mangas, Cosplay Zubehör etc. 

Künstler und Zeichner

Die Dokomi 2018 bot eine Vielzahl an Künstlern und Zeichnern. Auch viele kleinere Aussteller waren dabei. Es war bezaubernd zu sehen, mit wie viel Detailliebe manche Künstler ihre Stände aufgebaut hatten. Es lohnte sich in dieser Halle einiges an Zeit zu investieren. 

 

Der Laufweg war durch Wege auf dem Boden farblich gekennzeichnet und somit gut strukturiert. Auch der Ruhebereich, angelegt wie ein Gartenfest mit weißem Zaun, war gut zu erreichen und großzügig aufgebaut. 

 

An den Außenwänden gab es Foto-Ecken mit verschiedenen Fotografen. Diese waren themenbezogen und teilweise sehr detailliert und liebevoll eingerichtet. 

Maid Café und Host Club

Wir konnten leider keines der beiden Cafés besuchen, da wir keine Tickets hatten. Direkt am Samstag waren diese schon ausverkauft. Wir konnten allerdings die langen Schlangen am Einlass begutachten und denken, dass sie wie immer ein großer Erfolg waren. 

Food Market und Außenbereich

Aufgrund der prallen Sonneneinstrahlung haben wir uns nicht sehr lang im Außenbereich aufgehalten. Hier gab es einen Streetfood-Markt mit japanischen Spezialitäten sowie einigen anderen Leckereien. Dieser war mit seinem breiten Angebot gut besucht. Die Auswahl ging von Bubble Tea bis hin zu japanischen Crêpes. 

 

Für unsere Jacky durfte ein Bubble Tea nicht fehlen. Und somit haben wir gemütlich auf einer Bank gesessen und dem bunten Cosplayer-Treiben der Dokomi 2018 zugeschaut. 

Fazit - Eine subjektive Schlussfolgerung

Klar ist, die Dokomi bietet für Fans der japanischen Kultur allerlei tollen Merchandise-Stuff, viele Künstler und Aussteller und leckeres Essen.  Wir machten die Erfahrung, dass der Besuch der Messe im Cosplay etwas anstrengend sein kann. Wenn man die Chance hat, dann empfehlen wir die Messehallen ohne Kostüm zu besuchen und anschließend (oder am nächsten Tag) für den Besuch im Nordpark das Cosplay anzuziehen. 

Alle wichtigen Informationen und interessante Neuigkeiten rund um die Dokomi findet ihr online:

 

Autor: Miriam von Craftingspace, im Auftrag von FANwerk 

Fotos: Craftingspace