Film Review: Ant-Man and the Wasp

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© Walt Disney Studios Motion Pictures

Alle emotional wieder abgekühlt von Infinity War? Vermutlich nicht, doch der nächste Marvel-Blockbuster steht schon vor der Tür. Dass es eben um die kleinen Dinge im Leben geht, hat bereits Ant-Man bewiesen und nun könnt ihr in unserem Review erfahren, wie sich der zweite Teil des Ameisenhelden schlägt…


Vor Infinity War...

Die Tränen vieler FANs sind nach dem bisher dramatischsten Höhepunkt des MCU kaum getrocknet, so kommt nach Infinity War unverzüglich der nächste Marvel Film. Ob dieser das bisherige Erfolgsjahr Marvels so weiter fortsetzen kann wie bisher ist fraglich, da nicht nur durch Infinity War diverse Rekorde gebrochen wurden, sondern auch Black Panther an den Kinokassen die Massen begeisterte. Nun liegt es an dem Ameisenhelden, den Bösewichten ordentlich Einhalt zu gebieten. Diesmal muss er allerdings nicht alleine ran, sondern bekommt an seine Seite The Wasp. Dabei beginnt der Film für Scott Lang (Paul Rudd) relativ gemächlich, denn dieser muss nach Civil War zuerst mit einer Fußfessel seine Strafe zu Hause absitzen, da er mit Captain America kooperierte und sich somit gegen die Vereinten Nationen stellte. Schnell kommt er allerdings wieder in Kontakt mit Hope Van Dyne (Evangeline Lilly) und Professor Hank Pym (Michael Douglas), die verzweifelt einen Weg suchen, in die subatomare Dimension zu kommen, die Scott im ersten Ant-Man-Film betrat. Da diese Technologie nicht nur für unsere Helden interessant ist, werden natürlich schnell andere Interessenten geweckt und so trifft man beispielsweise während der Geschichte auf den Gangsterboss Sonny Birch (Walton Goggins) oder Ghost (Hannah John-Kamen).

© Walt Disney Studios Motion Pictures

Es sind die kleinen Dinge im Leben!

Die Einzigartigkeit rund um den Superhelden Ant-Man und seine Mitstreiter stellt natürlich das Spiel à la "Liebling ich habe die Kinder geschrumpft" mit der Größe der Protagonisten und Gegenständen dar. Dies gelingt auch grandios im zweiten Teil und es wird eindeutig noch etwas an ausgefallenen Ideen draufgelegt, was man so mit geschrumpften oder riesigen Gegenständen machen kann. So wird per Knopfdruck ein Gebäudekomplex geschrumpft und reisefertig mitgenommen. Dies macht insgesamt einfach wahnsinnig Spaß anzusehen. Hinzu kommt noch ein gut abgestimmtes Team mit dem üblichen Marvel-Humor, den standard-setzenden Effekten und hoch qualitativen Schauspielern. 

© Walt Disney Studios Motion Pictures

Leichte Schleifspuren bei Marvel...

Natürlich hat man beim Ansehen des Films irgendwie noch die Gefühlswelt von Infinity War in den Knochen stecken und damit wurde der Zuschauer in jeglicher Hinsicht verwöhnt. Diesen Maßstab für den zweiten Ant-Man-Teil anzulegen, würde dem Film nicht gerecht werden. So ergibt sich ein unterhaltsamer Marvel-Film, der mit der üblichen Marvel-Spannung aufwarten kann und zu unterhalten weiß. Doch wirklich Bedrohung für unsere Helden wird nicht merklich aufgebaut, was beispielsweise im letzten Thor und Black Panther besser gelöst wurde. Dementsprechend wird der Film nachhaltig gesehen den Zuschauer nicht länger beschäftigen, obwohl nicht wirklich viel falsch gemacht wurde, sondern sich auf solidem Marvel-Standard bewegt.

© Walt Disney Studios Motion Pictures

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Insgesamt lässt sich somit für Ant-Man and the Wasp eine ordentliche Empfehlung aussprechen, denn der Zuschauer ist nach dem Film durchweg unterhalten. Natürlich kommen keine riesigen Gefühle auf, wie bei Infinity War, doch wie immer sollten alle Marvel-FANs nach dem Film eindeutig sitzen bleiben ;-)


+ Größenspielereien machen einfach Spaß anzuschauen

+ Spannungssteigerung im Film

+ Der übliche Marvel-Standard bei Effekten und Cast

+ Antagonistin überzeugt

- Kein nachhaltiger Eindruck

- Kein wirklich innovativer Storyverlauf