Wer ist eigentlich: Aquaman?

© Warner Bros. Pictures

Seit den ersten Bildern von Jason Momoa als Aquaman ist wohl allen klar: Der Typ, der mit Fischen spricht, ist ganz schön cool. In Batman v Superman hat er bereits einen Cameo Auftritt neben "The Flash" und "Wonder Woman". Doch spätestens im neuen Justice League Trailer schafft es Jason Momoa die FANs vom taffen Image des einst verspotteten Fischmanns zu überzeugen.


Aquamans schwierige Vergangenheit

Die mythische Insel Atlantis mag untergegangen sein, doch nicht ihr Ruhm. Denn hier herrscht Aquaman – nicht nur als König über die Weltmeere, sondern auch als Mitglied der Justice League of America. Und da mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche von Meeren bedeckt sind, kann man sich die Schwere der Bürde darüber zu herrschen gut vorstellen. Der Superheld aus dem Meer war dabei allerdings nie so berühmt oder beliebt wie seine Justice League Kollegen Batman, Superman und Wonder Woman. Er hat es aber auf jeden Fall verdient. Als Gründungsmitglied der Justice League gehört Aquaman zur ältesten Riege von DCs Superhelden.

 

Ursprünglich heißt Aquaman Arthur Curry und wird in seinen Comics als weißer, blonder Mann mit blauen Augen dargestellt. In der Geschichte der Comichelden musste er viel Spott und Häme ertragen. Man sagt ihm nach, er sei auf dem Lande so wehrlos wie ein Goldfisch oder ein Karpardor. Das Klischee, er habe keinerlei Kräfte, außer sich mit den Meeresbewohnern unterhalten zu können, stimmt zwar so nicht, aber uncool scheint er trotzdem zu sein.

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Hinzu kommt, dass durch die unterschiedlichen Darstellungen des Helden in den vergangenen Comic-Generationen, die FANs ganz schön verwirrt wurden. Für Batman und Superman wurden von Beginn an starke Grundsteine gelegt. Die Marke des Helden Aquaman wurde dagegen „verwässert“. Unter anderem sind das vermutlich die Gründe, weshalb man Jason Momoa für den Charakter engagiert hat.

Eine neue Ära für Aquaman bricht an

Momoa ist cool – er überzeugt durch seinen finsteren Blick, seinen muskelbepackten Körper und nicht zuletzt durch seine barbarischen Rollen in „Stargate Atlantis“, „Conan the Barbarian“ und als Khal Drogo in „Game of Thrones“. Momoa kann dem bisher mickrigen Superhelden die Glaubwürdigkeit und Standfestigkeit verleihen, die er verdient. Er wird Aquaman vom typisch-amerikanischen blonden Superheldenbild wegbringen und ihn als vom Meerwasser benetzen Piraten mit langen Haaren und stahlharten Muskeln präsentieren. Seine hawaiianische Herkunft ist ihm dabei sicherlich zu Gute gekommen.

 

Zack Synder, Regisseur von „Justice League“, ist selbst ein bekennender Aquaman FAN. „Das Coole an Aquaman ist sein Dreizack", so Snyder im Interview mit CBS. "Ihr müsst wissen, dass er sogar Superman durchschneiden könnte, wenn sie aufeinandertreffen. Er ist super stark, weil er aus den Tiefen des Meeres kommt und wenn er an die Oberfläche gelangt ist er wahnsinnig mächtig.“ 

 

Die Einblicke in den im November 2017 erscheinenden DC Film „Justice League“ haben uns ebenfalls heiß gemacht den bisher unbeachteten Superhelden auf Leinwand zu sehen. Und wir sind gespannt auf Aquamans Origin-Film, der im Sommer 2018 als weiterer Teil der DC Extended Universe in den Kinos zu sehen sein wird. Mehr zur Justice League gibt es in unserer Highlight-Sektion (hier entlang).

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