Film Review: Aquaman

Film Review Aquaman FANwerk Jason Momoa

© Warner Bros. Pictures

„Aquaman ist scheiße!“ – so schimpft Rajesh Koothrappali mehrmals über den Unterwasserhelden aus dem DC-FANiversum. Die ersten Trailer rund um Aquaman machten allerdings berechtigte Hoffnung, dass die coole Haltung von Jason Momoa wieder eingefangen werden könnte. Ob das ins Wasser gefallen ist, erfahrt ihr im Review… 


Die Reise beginnt

Nach einer wirklich starken Wonder Woman Verfilmung und einem Justice League Film, über den man sich streiten kann, soll Aquaman den positiven Trend wieder auf den richtigen Pfad bringen. Dafür scheint die Rolle von Jason Momoa richtig besetzt zu sein und wir begeben uns auf die Suche nach der Entstehung  des Meeresgottes. Nach den Ereignissen rund um Steppenwolf ist das Gleichgewicht zwischen der Menschen- und der Meereswelt gestört und Aquamans Bruder trachtet nach Gerechtigkeit für das Leid, welches dem Ozean durch die Menschheit angetan wurde. Da dies auf eine rigorose Art und Weise geschehen soll, wollen Aquaman und Mera ihn aufhalten und machen sich auf den Weg zu einer epischen Schlacht um die Zukunft von Atlantis.

© Warner Bros. Pictures

Farbenprächtig!

Was bereits in den Trailern gezeigt wurde, setzt sich auch im Film fort: Die ganze Welt von Atlantis sieht einfach brilliant aus! Die futuristische Technologie mit neonfarbenem Lichtspiel wirkt unter Wasser wahnsinnig interessant und versetzt den Zuschauer in das neugierige Gefühl der Entdeckung von Avatar, was zu dieser Zeit die größte Stärke des Films war. Doch auch die Besetzung überzeugt durchaus. Bei Jason Momoa und Amber Heard merkt man sichtlich, dass sie die Rollen einfach geil finden und dementsprechend auch an der einen oder anderen Stelle etwas overacten. Dies macht in diesem Falle allerdings Spaß anzusehen, da man die positive Dynamik des Duos gut spüren kann. Aber auch die anderen Beteiligten wie Patrick Wilson oder auch Dolph Lundgren passen gut in die Rollen der Unterwasserherrscher und bieten somit gute Antagonisten. Ein Punkt, der Aquaman wirklich ausmacht, ist die gesamte Reise und die damit verbunden Handlungsstränge, die dadurch verfolgt werden. Nicht nur farbenprächtige Szenerien werden so abgerufen, sondern man taucht auch in spannende Tiefen ab.

© Warner Bros. Pictures

Zwar schon gesehen aber...

Natürlich kann man Aquaman vorwerfen, dass die Geschichte das Rad nicht neu erfindet und diese im Gegenteil schon mehrmals erzählt wurde. Doch durch die viele Action und die spannende Aufteilung der Handlungen fällt dies nicht dramatisch ins Gewicht. Auch wenn man bei vielen DC-Filmen den roten Stift am maßlos übertriebenen Ende ansetzen muss, sieht dies bei Aquaman wesentlich besser aus und anstatt übertrieben zu wirken handelt es sich um ein episches Finale, was der Vorbereitung gerecht wird und den Spannungsbogen sinnvoll abschließt.

Film Review Aquaman FANwerk Jason Momoa

Letztendlich hat DC mit Aquaman einen wirklichen Volltreffer gelandet, der Hoffnung für kommende Filme macht. Die Kinoskassen dürften gerade um die Weihnachtszeit rum ordentlich klingeln und so bleibt zu hoffen, dass die schier unendlich wirkenden Comic-Vorlagen aus dem DC-FANiversum episch umgesetzt werden können, da es sich dabei auch oftmals um komplexe, einzigartige Episoden handelt. Wir bleiben gespannt wie es weitergeht!


+ Wahnsinnige Action in bildgewaltigem Spektakel

+ Besetzung durchweg passend

+ Epische Reise

- Geschichte erfindet das Rad nicht neu