Film Review: Dragonball Super: Broly

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© Toei | Fox International Productions

Ende Januar kehrte Son Goku, der Kindheitsheld einer ganzen Generation, zurück auf die Leinwand. Auch wenn Animes nicht unser Schwerpunkt sind, haben wir es uns nicht nehmen lassen Son Goku, Vegeta und Co. noch einmal im Kino zu bestaunen. Ob der Film uns überzeugen konnte, erfahrt ihr im Film Review zu Dragonball Super: Broly!


Wiedersehen mit alten FANfavorites - Dragonball Super: Broly

Der Film spielt direkt nach dem „Tournament of Power“, welches die finale Staffel des Anime Dragonball Super ist. Son Goku und Vegeta verbringen ihre Freizeit wie üblich mit trainieren bis die berühmten Dragonballs erneut gestohlen werden. Freeza, der mittlerweile wieder am Leben ist, versucht an die Dragonballs zu gelangen, um sich einen Wunsch zu erfüllen. Nachdem Son Goku und Vegeta auf Freeza treffen, während sie die Diebe der Dragonballs verfolgen, entfacht auch recht schnell ein Kampf. Jedoch nicht gegen Freeza, sondern gegen Broly.

 

Für FANs des Anime ist dies kein unbekannter Name. Tatsächlich ist Broly einer der beliebtesten Bösewichte im Dragonball-Universum. Leider war der bis dato nur ein sogenannter „Filler-Charackter“, welcher offiziell nie in der Story von Dragonball existiert hat. Durch den neuen Film hat sich das allerdings zur Freude der FANs geändert. Passend dazu wird auch Brolys Backstory geschickt mit der Son Gokus und Vegetas verknüpft und zu Beginn des Films gezeigt.

Im Verlauf des Kampfes zwischen den drei Kämpfern wird schnell klar, dass Broly kein Gegner ist, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

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© Toei | Fox International Productions

Eine wahre Augenweide

Die größte Stärke des Films ist wohl die atemberaubende Animation. Die Kämpfe sind extrem einfallsreich und gut choreografiert. Während des Kampfes wird zu passenden Augenblicken das ein oder andere Mal in die First Person der Kämpfer gewechselt, was dazu führt, dass man ein wenig mehr in den Kampf hineingezogen wird. Gleichzeitig wurde ein angenehmes Gleichgewicht zwischen CGI- und gezeichneten Animationen gefunden.

 

Hierbei muss dann auch erwähnt werden, dass bei weitem nicht so viel Aufwand in die Story des Films gelegt wurde, wie in die Kämpfe.  Gut dreiviertel des Films wird mit Kämpfen verbracht. Dies finden wir allerdings vollkommen in Ordnung, da dies genau das ist worauf die meisten FANs Lust haben.

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via Giphy

Das ist Musik in unseren Ohren

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Zu guter Letzt wollen wir noch kurz über die Synchronisation und Musik sprechen, die in dem Film verwendet wurde. Da es den Film in Deutschland nur im japanischen O-Ton zu sehen gab, blieb uns nichts anderes übrig als die Lesebrillen auszupacken und während des Films die Untertitel zu lesen. Dies funktionierte tatsächlich erstaunlich gut. Die Schrift war groß genug, um angenehm gelesen zu werden und gleichzeitig nicht zu groß, dass sie vielleicht ablenken würde. Da während der Kämpfe auch nicht allzu viel geredet wurde, hat man auch nicht großartig was von dem Faustfeuerwerk verpasst.

 

An dieser Stelle wollen wir die Synchronstimmen von Son Goku, Vegeta und Broly loben, die während des gesamten Films mit vollem Einsatz dabei sind. Hierbei ist anzumerken, dass Son Goku von einer 82 Jahre alten Frau gesprochen wird! Auch die Musik des Films wurde perfekt ausgewählt und passt super zu den bombastischen Kämpfen.

 

Insgesamt bringt Dragonball Super: Broly ein Stück unserer Kindheit zurück auf die Leinwand und überzeugt durch das gewohnte Kampfspektakel und tolle Effekte. Für Dragonball-FANs ein definitives Must-See!


 

+ FANfavorites bilden nun einen Kanon

+ Hervorragende Animation und Choreografie

+ Sehr gute Synchronisation

 

- Relativ flache Story