Film Review: ES - Kapitel 2

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© Warner Bros. Pictures

ES ist wieder da und lässt uns das Blut in den Adern gefrieren! Nach dem Erfolg des ersten Teils der Stephen King Verfilmung, kommt nun endlich Kapitel 2 in die Kinos. Ob Pennywise uns wie schon im ersten Teil eine Gänsehaut verpasst, erfahrt ihr im Film Review!


ES ist wieder soweit! - ES im FANwerk Film Review

Nachdem sich die Kritiker nach dem ersten ES Film für André Muschietti überschlugen und auch die Kinozahlen für den Shootingstar sprachen, verwundert es wenig, dass dieser auch im zweiten Teil auf dem Regiestuhl sitzt. Der Cast, der in der Kleinstadt Derry oder außerhalb groß geworden ist, ist dabei ebenso talentiert wie berühmt. Neben Größen wie Bill Hader, Jessica Chastain, Bill Skarsgard, der wieder den Clown mimt, reiht sich nun auch James McAvoy mit in die Besetzung ein. Die Handlung spielt 27 Jahre nach dem ersten Film - genau der Zyklus, in dem Pennywise seinen Winterschlaf hält. Die ehemaligen Kids aus Derry wollen ihren Schwur einhalten und ES ein für alle Mal besiegen. Dafür kommen sie zurück in die Kleinstadt und müssen sich ihren alten Dämonen stellen. Doch Pennywise hält einige Überraschungen bereit und raubt uns den Atem in gewohnter Stephen King Manier.

© Warner Bros. Pictures

Traumhafte Übergänge

Direkt von Beginn fallen uns die Überblendungen zwischen den verschiedenen Szenen auf, welche wirklich wahnsinnig geile Übergänge schaffen. Diese sind einfach brillant und ein Kompliment an den Schnitt und den Kameramann wert. Darüber hinaus glänzt James McAvoy, der seinen zahlreichen erfolgreichen Schauspielleistungen eine weitere hinzufügen kann. Aber auch der Rest des Casts macht seine Sache sehr gut - vor allem Jessica Chastain kann genau die Geschichte von Bev weiterführen und verkörpert die schlimme Geschichte sehr authentisch. Bill Skarsgard ist weiterhin einfach genial als Pennywise und sorgt für eine Gänsehaut nach der anderen. Die Geschichte darüber hinaus ist vom Grundgedanken her auch definitiv etwas Besonderes und kein stereotyper Ablauf. 

© Warner Bros. Pictures

Zwar ein paar Macken, aber...

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Leider wirken manche Passagen der Vergangenheitsbewältigung etwas abgearbeitet, wodurch man die Laufzeit von 170 Minuten merkt. Diese zieht sich zwar nicht extrem in die Länge, hätte allerdings auch etwas kürzer ausfallen können  Auch das Finale nimmt sich seine Zeit, auch wenn die wahnsinnige Ausgestaltung Stephen Kings Fantasie dem Zuschauer ein einzigartig schauriges Gefühl verleiht. Der Charme und Humor des ersten Films wurde insgesamt bewahrt, kam dort allerdings ein bisschen besser rüber durch das Coming-Out-Of-Age Szenario.

 

Insgesamt ist mit ES Kapitel 2 eine wirklich gelungene Fortsetzung gelungen. Sie kann zwar nicht an den ersten Teil gänzlich anknüpfen, doch ist ein wahres MUSS für Horror-FANs.


+ Schauspielerische Leistung aller Darsteller

+ Übergänge brillant

+ Geschichte einzigartig 

+ Stil des ersten Teils wird konsequent eingehalten

- Einige Stellen etwas abgearbeitet

- Humor teilweise etwas drüber