Film Review: Shazam!

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© Warner Bros. Pictures

Nachdem Aquaman ein voller Erfolg war, steht der nächste DC-Film in den Startlöchern. Shazam! soll diesmal eine andere Richtung einschlagen und vom düsteren Stil der Comic-Verfilmungen abweichen. Ob dies der Reihe gut tut und der positive Trend von Aquaman weitergeht, erfahrt ihr in unserem Film Review…


Gruseliger Regisseur

Nachdem bekannt wurde, dass David F. Sandberg den neuen DC-Film als Regisseur übernehmen würde, ging nach seinen ersten beiden Filmen „Lights Out“ und „Annabelle: Creation“ schnell der Gedanke hin zu einer sehr düsteren Verfilmung. Doch dies passt nicht zum DC-Charakter Shazam! In dessen Haut schlüpfen diesmal sogar zwei Schauspieler, denn nicht nur Zachary Levi in der Heldengestalt, sondern auch Asher Angel in der Teenager-Form verkörpern die Hauptrolle Billy Batson. Dieser erlangt nach einer schicksalhaften Begegnung die Kräfte des Magiers Shazam, um die Welt vor den Todsünden zu beschützen. Dies hört sich natürlich nach einer dramatischen Geschichte an, doch ist diese verpackt in einer unterhaltsamen Geschichte  eines Teenager, der von Pflegefamilie zu Pflegefamilie auf der Suche nach seiner Mutter hüpft.

© Universal Pictures

Unterhaltsamer Stil

Dies macht generell auch den Charme des Films Shazam! aus. Die Geschichte und die Charaktere sind zwar sehr stereotyp, aber sehr gut gecastet und jeder hat seine eigene Art und Weise den Zuschauer zu unterhalten. Außerdem wird der dieser "gecatcht" mit dem Wunsch, dass jeder Teenager an irgendeiner Stelle mal Superkräfte haben wollte. Außerdem ist die Unbeholfenheit, mit der Shazam als Teenager seine Kräfte einsetzt, sehr unterhaltsam und sorgt für einige witzige Situationen. Positiv ist dem Film einfach anzurechnen, dass der düstere DC-Stil nicht konsequent fortgesetzt wird - dies hätte auch nicht gepasst und so ist es definitiv erfrischend den Film zu schauen.

© Universal Pictures

Alles schon bekannt

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Leider wurde die DC-Schwäche nicht abgelegt, einfach vollkommen übertriebene Antagonisten zu kreieren. Diesmal könnte man wirklich fast sagen es wurde dem Ganzen noch eins drauf gesetzt. Shazam muss sich gegen die 8 Todsünden und einen wirklich über alle Maßen klischeehaften Mark Strong durchsetzen. Dies ist wirklich nicht nur ermüdend, sondern auch lächerlich - obwohl der Film einen sehr lockeren und ironischen Ton hat. So ist das Ende auch seit der ersten Minute abzusehen und hilft nicht wirklich bei der Spannung des Films.

 

Insgesamt ist Shazam! ein unterhaltsamer Film, solange es nur um Billy und seine Kräfte geht, und unterhält ungemein. Sobald es aber um den Schurken geht, tritt ein gewisses Desinteresse beim Zuschauer ein. Für DC-Fans auf jeden Fall geeignet, mehr darüber hinaus allerdings auch nicht.


+ Guter Cast der „guten“ Seite

+ Humorvolle Heldenentwicklung

+ Macht Lust auf Interaktion von Shazam mit den anderen DC-Helden

- Antagonisten klischeehaft und übertrieben

- Geschichte mittlerweile wirklich ausgelutscht