Film Review: Godzilla II - King of Monsters

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© Warner Bros. Pictures

Godzilla ist zurück und wütet wieder auf der Kinoleinwand! Die vermeintlich ikonischste Echse lässt den Boden im zweiten Teil wieder ordentlich beben. Ob der zweite Teil an die Erfolge des ersten anknüpfen kann, erfahrt ihr im Review…


Wie die Zeit vergeht... - Godzilla II im FANwerk Film Review

Nachdem Gareth Edwards die Regie des Godzillas aus dem Jahre 2014 übernahm, soll nun das Monsterversum von Michael Dougherty fortgeführt werden, dessen Arbeit die meisten von X-Men 2 oder X-Men Apocalypse schon kennen dürften. Den wirklichen Jahren entsprechend geht es in Godzilla II fünf Jahre nach den Geschehnissen des ersten Films weiter. Die Organisation Monarch hat mittlerweile über die Welt verteilt Stationen aufgebaut, um weitere Titanen wie Godzilla zu untersuchen. Dass dies nicht lange gut gehen kann ist wohl keine Überraschung. Dabei spielt Vera Farmiga eine der Wissenschaftler, die ein Gerät entwickelt haben, womit man die Titanen kontrollieren kann. Die Rolle der Tochter wird dabei von keiner geringeren als dem Stranger Things Star Millie Bobby Brown übernommen. Diese gerät ganz schön in Bedrängnis als sie mit ihrer Mutter von einer unbekannten Organisation entführt wird, die versucht alle Titanen zu erwecken. So ist alles angerichtet damit mal wieder eine Welle der Zerstörung über die Leinwand laufen kann.

© Warner Bros. Pictures

Die Effekte stimmen

An sich ist diese Zerstörung mit den hochhaushohen oder auch teilweise größeren Monstern bildtechnisch sehr beeindruckend. Die Effekte sind auf höchstem Niveau und nicht nur Godzilla kann sich sehen lassen. So kommen Godzilla-Fans voll auf ihre Kosten und der 132 minütige Film wirkt verhältnismäßig kurzweilig. Auch gibt es viele Referenzen zu älteren Godzilla-Filmen, vergleichbar schon fast mit kleinen Easter Eggs. Das gesamte Konzept des Monsterversums ist auch sehr interessant und macht Lust auf mehr Filme.

© Warner Bros. Pictures

Geschichte fruchtet nicht

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Leider ist die Fortführung der Geschichte nicht so gelungen, dass manche Titanen auf der Seite der Menschen stehen. Dies ist zwar nachvollziehbar aber die Motive der Charaktere sind sehr wechselhaft und insgesamt werden diese nicht konsequent fortgesetzt. Auch das Motiv der bösen Organisation wirkt etwas abstrus und man hat es sich damit etwas einfach gemacht. Auch die, man kann es leider nicht anders sagen, Dummheit einiger Soldaten lässt einen zwischendurch etwas stocken. So stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit, wenn diese mit einem einfachen Sturmgewehr auf ein Monster feuern, das gerade ganz nebensächlich einen gesamten Gebäudekomplex zerstört hat.

 

So ist Godzilla II zwar ein ansehnlicher Monsterfilm geworden, mehr allerdings auch nicht. Die Monsterschlachten, die man erwartet, werden erfüllt und darüber hinaus leider auch nicht mehr. Vor allem die Story gefüllt mit den Schauspielern wirkt durchweg sehr konfus und nicht wirklich glaubhaft. Dennoch kann man sich auf zukünftige Filme des Monsterversums freuen.


+ Effekte passen!

+ Referenzen zu alten Filmen

- Geschichte wirkt inspirationslos

- Charaktere und Dialog sowie Handlungsweisen und Motive der Charaktere teilweise absurd