Mortal Engines - Peter Jacksons neues Epos?

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© Universal Pictures

Ab dem 13. Dezember erwartet uns mit Mortal Engines: Krieg der Städte Peter Jacksons nächstes Epos, das erneut auf einer ausgezeichneten Romanvorlage basiert. Im folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über das Potenzial des Films sowie eventuelle Überschneidungen zu Jacksons früheren Werken und gegebenenfalls damit verbundene Probleme.


"Raubstädte" auf der Jagd in der Prärie

Auf der Erde, die durch eine Katastrophe beinahe komplett zerstört und größtenteils in ein riesiges Ödland verwandelt wurde, muss die Menschheit um ihr Überleben kämpfen. Im Laufe von mehreren Jahrhunderten haben sich die Menschen den neuen Gegebenheiten angepasst. Wie Raubtiere durchqueren monströse Metropolen auf Rädern die trostlose Steppe, um sich die letzten Ressourcen anzueignen. Kleinere Städte oder Häuser werden dabei erbarmungslos verschlungen. Eine der größten "Raubstädte" ist London. Inmitten dieses Überlebenskampfes begegnen sich die flüchtige Hester Shaw (Hera Hilmar) und der Historik-Lehrling Tom Natsworthy (Robert Sheean). Eine schicksalshafte Begegnung, die die Menschheitsgeschichte ändern könnte.

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Eine Geschichte mit epischem Potenzial

Zweifellos gehören die Herr der Ringe sowie die Hobbit Trilogie zu den Meisterwerken Peter Jacksons. Umso größer sind nun die Hoffnungen, dass er auch diese Romanvorlage in genauso epischer Weise auf die Leinwand bringen wird - und die Chancen dafür stehen mehr als gut. Peter Jackson ist bekannt dafür, dass er hervorragend mit CGI- und anderen Specialeffekts umzugehen weiß. So wurde bereits der Hobbit größtenteils per CGI bearbeitet. Auch wenn die Meinungen darüber äußerst gespalten waren, besteht kein Zweifel daran, dass die Qualität und das Niveau des CGIs atemberaubend war. Auch hat es Peter Jackson in der Vergangenheit immer geschafft, Größenverhältnisse überzeugend und nachvollziehbar zu präsentieren (Beispiele wären die Olifanten im dritten Herr der Ringe Teil sowie King Kong im gleichnamigen Film). Ein Aspekt, der vor allem in seinem neuen Epos von enormer Wichtigkeit ist, da der Film hauptschlich von riesigen Städten auf monströsen Rädern handelt.

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Was die Besetzung angeht, so setzt Peter Jackson teilweise auch auf alt Bewährtes. Deshalb ist Elrond Darsteller Hugo Weaving wieder mit dabei. Dieser spielt den Historiker Thaddeus Valentine, der zusammen mit seinem Lehrling Tom Netsworthy versucht, zwischen den Fronten der Städte zu überleben.

Mortal Engines: Krieg der Städte ist lediglich ein Roman innerhalb einer Tetralogie, wodurch für die gesamte Geschichte ein enormes Potenzial besteht. Zwar ist diese Romanreihe in Deutschland noch "relativ" unbekannt, jedoch ist sie bereits ausgezeichnet worden und wird von Kennern hochgeschätzt. Es bleibt abzuwarten wie der Film tatsächlich abschneidet. Zum Release erwartet euch selbstverständlich ein spoilerfreies Review zum Film. Haltet also die Augen auf!