Serien Review: Stranger Things Staffel 3

serien review stranger things staffel 3 fanwerk eleven hawkins netflix

© Netflix

Fast zwei Jahre sind nun vergangen, seit im Oktober 2017 die zweite Staffel der beliebten Serie Stranger Things veröffentlicht wurde. Seit dem 4. Juli werden endlich die mysteriösen Geschehnisse um Elfi, Dustin, Will, Mike und Lucas in acht Episoden fortgesetzt. Wir blicken in unserem Serien Review auf die aktuellen Ereignisse in der Kleinstadt Hawkins!


Friede, Freude, Eierkuchen in Hawkins - Serien Review zu Stranger Things 3

Die Sommerferien in der fiktiven Kleinstadt Hawkins gehen zu Ende. Unsere Lieblinge haben diese mit Ferienjobs, Camp-Aufenthalten oder Turtelei verbracht und Eltern wie Kinder haben zunehmend die Herausforderungen des Teenagerlebens in den Griff zu bekommen. Hierbei steht vor allem die Veränderung der Gruppendynamik durch romantische Beziehungen im Vordergrund. Auch die Stadt Hawkins hat mit Problemen zu kämpfen, denn eine neu errichtete Mall sorgt zwar für viele Ferienjobs, geht aber zu Lasten des lokalen Einzelhandels und damit auch des Hauptcharakters Joyce Byers. Alles in allem scheint das Leben in Hawkins aber einen überraschend normalen Gang zu gehen. Aber die Serie heißt nicht umsonst Stranger Things und so dauert es nicht lange bis eine aus dem bisherigen Verlauf unbekannte Partei gemeinsam mit einem altbekannten Gegenspieler die Dimensionen, die Stadt und deren Einwohner ordentlich durcheinanderwirbelt.

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Zurück in die 80er...

Liebhaber der Serie werden auch in Staffel 3 auf ihre Kosten kommen. Es gibt weiterhin viele Anspielungen auf Kultfilme und die Eigenarten der 80er Jahre. Mit den Herausforderungen und Problemen der Teenager und deren Eltern kann man sich identifizieren. Das Zusammenspiel der Charaktere ist charmant und es stechen weiterhin Winona Ryder (Joyce Byers) und David Harbour (Chief Jim Hopper) heraus. Auch zu spannenden und dramatischen Momenten kommt es. Mehr wird natürlich nicht verraten... ;-)

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Vorbereitung auf die finale Staffel?

Da liegt allerdings auch der Knackpunkt: Die vorhergehenden Staffeln haben den Zuschauer schneller abgeholt, die Spanungsmomente sind nun deutlich reduziert. Die Story ist keine Kopie der zweiten Staffel, der Plot ist allerdings insgesamt zu flach. An der Stelle hätten wir uns nach zwei Jahren Abstinenz kreativere Ansätze gewünscht. Auch hat man interessante Storylines aus der zweiten Staffel nicht aufgegriffen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Macher Matt und Ross Duffer diesen Input für die vierte, Stand jetzt finale, Staffel aufgehoben haben. Fazit: Stranger Things Staffel 3 ist sehenswert und besser als vieles, was der Markt aktuell hergibt. An die Vorgängerstaffeln kommt sie aber leider nicht heran.

 

+ Entwicklung und Zusammenspiel der Charaktere gefällt

+ Charmante Anspielungen auf  80er Jahre & Kultfilme

+ Dramaturgie und Spannung phasenweise vorhanden

 

- Nach zwei Jahren Abstinenz hätte der Plot kreativer sein können

- Interessante Ansätze vorheriger Staffeln werden nicht aufgegriffen

- Niveau im Vergleich zu vorherigen Staffeln gesunken