Film Review: Wonder Woman

© Warner Bros. Pictures

Mit "Wonder Woman" startet der nächste Teil des DC-FANiversum und bei all den überragenden Kritiken könnt ihr sehr gespannt sein, was der Film am Ende wirklich liefert…


Dürfen wir vorstellen? Prinzessin von Themyscira!

Um die eher durchwachsenen Kritiken von "Batman v Superman" und "Suicide Squad" wieder wett zu machen, holt sich Warner diesmal Patty Jenkins als Regisseurin an Bord, die schon mit "Monster" einen sehr beeindruckenden und intensiven Film aus dem Ärmel geschüttelt hat. Sie versucht es nun mit der durchtrainierten Gal Gardot in der Hauptrolle als Wonder Woman.  Dabei beginnt die Reise in der Kindheit mit dem Aufwachsen Dianas auf der traumhaft schönen Amazonen-Insel Themyscira, die von der restlichen Welt durch eine Barriere abgeschirmt ist. Dass dies nicht lange so bleibt, dürfte jedem klar sein und die mittlerweile erwachsene Prinzessin macht sich mit dem britischen Soldaten auf die Reise, um den Ersten Weltkrieg zu beenden. 


© Warner Bros. Pictures

Manche Filme brauchen einfach Zeitlupen!

Generell macht der Film sehr vieles richtig. Angefangen mit der allgemeinen Szenerie des Films: Sämtliche Schauplätze sind sehr gut gewählt, von der traumhaft schönen Insel mit kräftigen Farben bis hin zu den typisch DC-düsteren Schauplätzen auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Dies wird noch von einem brillanten Sound untermalt, der weit über die typischen Klänge des aktuellen "Wonder Woman"-Themes hinausgeht, welcher bereits in "Batman v Superman" eingeführt wurde. Die Story ist dabei sehr interessant und bedient sich an alt bekannten Kriegsfilm-Elementen, wie einem typischen Fünf-Mann-Team mit individuellen Problemen, die durch den Krieg zusammenwachsen. Aber auch der gesamte Verlauf der Handlung lässt trotz der Spielzeit von 141 Minuten keinerlei Längen zu und weiß sowohl mit Humor, Dramatik und auch moralischen Apellen zu glänzen. Das Hauptaugenmerk des Films liegt aber vor allem auf den epischen Kampfszenen der Amazonen und allen voran Diana Prince. Die Kräfte von Wonder Woman werden dabei eindrucksvoll mit starken Zeitlupen in Szene gesetzt. 

© Warner Bros. Pictures

Hier ein Blitz, da ein Blitz...

Natürlich gibt es bei einem DC-Film mal wieder den Kritikpunkt, dass gerade das Ende vielleicht etwas zu übertrieben ist. Allerdings muss man auch sagen, dass die Helden der "Justice League" sehr starke Kräfte besitzen und so würde wahrscheinlich auch nicht ein roter Schädel als Antagonist reichen, um diese wirklich zu fordern. Auf die klassische Liebesgeschichte wird in diesem Film natürlich nicht verzichtet, aber das ist Geschmackssache und gehört manchmal einfach dazu.

Insgesamt kann man bei Wonder Woman von einem sehr starken Film sprechen und dabei auch definitiv DEM besten Film des bisherigen DC-FANiversums. Der Vergleich zu "Captain America – The First Avenger" liegt natürlich nah, da bei diesem auch ein Held in einem Weltkrieg eingeführt wurde. Man muss jedoch sagen, dass "Wonder Woman" diesen Vergleich in jeglicher Hinsicht in den Boden stampft und man eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden geben kann.


+ Tolle Szenerie

+ Starke Sounduntermalung

+ Kampfszenen vor allem mit Zeitlupen sind sehr spektakulär

+ Starke Gal Gardot

 

- Endkampf für einige etwas übertrieben

 


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